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Freiheit beginnt im Kopf

Die Wissenschaft geht davon aus, dass wir in der Minute 400 Wörter sprechen. Nicht laut sondern zu uns selbst. Wir planen, wünschen, beurteilen, bewerten über uns selbst oder andere.

Dies geschieht aus dem Autopilotmodus Kopf heraus. Dagegen kann jeder der einen Willen hat dies zu verändern etwas tun.

Werde zum Beobachter oder zur Beobachterin deiner Gedanken. Begrüße sie mit Freundlichkeit, sie sind ein Teil von dir.

Eckhard Tolle hat dazu eine sehr schöne Erklärung: „Die Freiheit fängt an wenn du begreifst, das du nicht der Denker bist. Sobald du beginnst den Denker zu beobachten, wird ein höheres Bewusstsein aktiviert. „

Vergebung

„Du kannst deiner Familie und deinen Freunden Lebewohl sagen und weit, weit weg reisen, und doch trägst du sie in deinem Herzen, deinem Geist, deinem Bauch immer bei dir, weil du nicht einfach in einer Welt lebst, sondern weil eine Welt in dir lebt.“ Schreibt William Paul Young in dem Buch die Hütte.

In dem was in der Vergangenheit geschehen ist zu verweilen, wird die Situation in der du dich befindest nicht besser machen. Du bist derjenige, der die Wut, den Ärger, den Hass  und den Groll in sich trägt. Kein anderer. Vergebung heißt das Zauberwort.

Doch wie kannst du jemanden vergeben, wenn du es nicht schaffst dir selbst zu vergeben?  

Vergeben ist nicht vergessen, sondern Erinnerungen frei von Emotionen in sich zu tragen.

Es gibt viele Wege und Möglichkeiten vergeben zu lernen, die Entscheidung kannst du jedoch nur für dich selbst treffen.

Anfangs wird sich dein Verstand wahrscheinlich vehement dagegen wehren, doch wo ein Wille da ein Weg.

Aufgewühlt oder Stille im Kopf

Vor jedem  „gesprochen“  Wort steht ein Gedanke.  Bei der Anzahl der Gedanken, die unser Gehirn am Tag denkt ist sich der Mensch oft  nicht bewusst, welche Energie er durch Worte freisetzt.

Die Wahl liegt nun bei dir. Antwortest du im aufgewühlten Zustand oder bist du bereit bewusst behutsame Worte zu wählen.

Du hast jeden Tag neue Möglichkeiten.   

 

loslassen

Loslassen "Zwei Mönche waren auf der Wanderschaft. Sie kamen an einen Fluss. Dort stand eine junge Frau in wunderschönen Kleidern. Sie wollte über den Fluss, doch da das Wasser sehr tief war, konnte sie den Fluss nicht durchqueren, ohne ihre Kleider zu beschädigen. Den Mönchen war körperlicher Kontakt zu Frauen verboten, doch trotzdem ging der ältere Mönch auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie trocken ab. Nachdem der junge Mönch auch durch den Fluss gewatet war, setzten die beiden schweigsam ihre Wanderung fort. Der junge Mönch wurde unruhig. Nach etwa einer Stunde fing er an, den anderen zu kritisieren: “ Du weißt schon, dass das, was du getan hast, nicht richtig war, nicht wahr? Du weißt, wir dürfen keinen nahen Kontakt mit Frauen haben. Wie konntest du nur gegen diese Regel verstoßen?“ Der ältere Mönch hörte sich die Vorwürfe des anderen ruhig an. Dann antwortete er: „Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – warum trägst du sie immer noch mit dir herum?“

Neustart im Kopf

Stress ist nicht das, was uns widerfährt, sondern unsere Reaktion darauf. Unsere Reaktion beginnt im Kopf. 60.000 Gedanken denkt der Mensch durchschnittlich am Tag. Bewusst und Unbewusst. Viele dieser Gedanken verursachen dann Reaktionen. Dies kann die Spinne an der Wand sein, eine Wut im Bauch, das Stocken der Sprache, Angst im Dunkeln, keine Entscheidungen treffen , sich wertlos fühlen und vieles anderes mehr. Allerdings sorgen die Gedanken auch, für Lebensfreude, Leichtigkeit und freie Entfaltung. Hattest du heute schon eine Reaktion? Als Tipp lege doch ab und zu am Tag eine Mikropause ein: 3 x mal tief in den Bauch atmen, Krone auf und lächeln. Die Reaktionen werden weniger. Solltest du immer wieder in die gleiche Reaktion hinein kommen und kannst nichts allein dagegen tun, dann hilft ein #NeustartimKopf für dieses Programm. "Stress ist nicht das, was uns widerfährt, sondern unsere Reaktion darauf. Unsere Reaktion ist unsere Wahl."

Bewusst + Sein

Hokus, Pokus, Fidibus und 3x schwarzer Kater, bitte bring mir innerhalb von einem Tag bei, selbstbewusst und gelassen durch mein Leben zu laufen.  Ungeduld ist keine Tugend, nur ein fehlplazierter Wert im System eines Menschen. Um ein Instrument, eine Sportart oder gar eine Sprache zu erlernen, benötigen wir angemessene  Zeit und Raum. Dies wissen wir in unserem kleinen Bewusstsein. Doch wenn es um das eigene Ich geht, müssen wir tiefer ins Unterbewusstsein steigen. D0ch dafür nehmen sich  viele Menschen kaum Zeit, im Notfall gibt es dafür eine Pille.  

Herzlich Willkommen im Bermudadreieck der geistigen Gefangenschaft.  Selbstbewusst durch das Leben zu gehen, bedeutet sich seines eigenen Selbst bewusst zu sein, mit all seinen Stärken, Schwächen und Eigenarten.  Dazu kann ein Blick zurück in die Vergangenheit sehr nützlich sein.  

„Alles, was wir in geruhsamen Zeiten kultivieren, sammeln wir als Stärke für Zeiten des Wandels. „

Jack Kornfield

Glück

Warum sind wir oft enttäuscht, ängstlich oder unzufrieden? Weil wir sehr hohe Erwartungen haben. Gesundheit, Freiheiten, Freunde, Schönheit, materiellen Wohlstand, wir können nie genug davon bekommen, setzen die Ansprüche immer höher und merken nicht, dass wir dadurch immer schwerer glücklich zu machen sind. Genügsamkeit ist das Zauberwort. Ohne sie ist keiner je zu befriedigen, aber mit ihr können uns Neid, Missgunst, Unzufriedenheit und Habgier nichts mehr anhaben. Es ist ein Gefühl großer Freiheit, wenn man Genügsamkeit empfindet. Ein indischer Denker sagt: "Derjenige, der die Zufriedenheit kennt, ist wahrhaft reich, auch ohne materielle Besitztümer."

Aus Buddhas Lehren

Zeit NICHTS zu tun

Hierbei handelt es sich um eine mächtige Übung für den Geist. Gedanken können kommen und gehen. Wie Wolken am Himmel. lass diese vorbeiziehen und bleibe mit deiner Aufmerksamkeit tief in deinem Inneren. Sollte es nicht gleich auf Anhieb funktionieren, verachte dich bitte nicht. Nichts zu tun ist ein Training. Unser Egoverstand steht anfänglich im Weg, es hat ihm leider niemand gelernt.

Nimm fünf tiefe, bewusste Atemzüge. Beim Einatmen durch die Nase, bläst sich dein Bauch auf wie ein Luftballon und deine Lungen füllen sich. Halte den Atem kurz an und dann lass all die verbrauchte Luft heraus. Halte kurz inne. Vielleicht sendest du vor Beginn der kleinen Übung, deinem Gesicht noch ein Lächeln.