Erntedankfest, Mabon, Herbstäquinox und Herbst-Tag und Nachtgleiche

mabon

Tag und Nacht sind gleich lang, aber von nun an wird die Dunkelheit wieder die Herrschaft übernehmen. Es ist die Zeit, in der wir vom Sommer Abschied nehmen.
Meine Teegläser sind gefüllt, die Felder fast alle abgeerntet, es wird kühler und die ersten Blätter beginnen sich mit den schönsten Farben für ihren letzten Tanz mit dem Wind zu schmücken.
Es beginnt die Jahreszeit der Einkehr und der Ruhe.
Erntedank, der lange Weg vom Säen und Pflanzen, von der Hege und Pflege, von der Anteilnahme am wachsen gedeihen bis hin zur Freude der Ernte.
Ich danke dafür, mit einer Tasse dampfenden Tee und nutze die verregneten Momente um Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. Eine wunderbare Zeit innezuhalten.
Was habe ich geerntet, was ist gut und was ist weniger ergötzend für meine Seele. Was will ich im Herbstwind los lassen und was mitnehmen.
Eine gute Zeit emotionalen Ballast abzuwerfen. Zeit Überlegungen anzustreben, was ich in die lange Zeit der Dunkelheit mitnehme. Bewährtes, neu hinzugekommenes und ganz besonderes. Dafür eingefahrene Angewohnheiten, Muster und Strukturen wie ein Blatt bunt einzufärben und dies dann Mutter Erde als Dünger für´s Neue in den großen Kreislauf zurück zu geben.
Vielleicht nutzt du auch einmal die Jahreszeit um Danke zu sagen. Danke für die Ernte, die du dieses Jahr eingefahren hast. Danke für alles, was uns Mutter Erde, die Mitmenschen und das Leben geschenkt haben.
Danke für die Fülle des Sommers, denn ab dem 21. September sagt er Adieu.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Herbst.

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