Schlagwort-Archiv: Bermuda Dreieck Gehirn

Mentale Fitness durch Augenrollen

Bist du in deinem Alltag gerade gestresst, gestört, genervt oder auch gelangweilt. Poltern die Gedanken wie eine Achterbahn durch deinen Geist. Dann wird es Zeit eine halbe Minute bewusst fließende Augenbewegungen durch zu führen. Es lockert die Muskeln, welche die Augenbewegungen lenken und lösen dich aus einer inneren Starrheit.

Suche dir dazu zwei optische Zielpunkte rechts  und links und merke dir diese.

Nun lasse deinen Blick wie ein Scheibenwischer hin und herwandern oder du schlägst in Bewegung deiner Augäpfel eine liegende Acht.

Schon nach einigen Sekunden wirst du tief durchatmen. Dein spürbares Zeichen dafür, dass die „Stress Reaktion“ zum Abfließen kommt.

Ein Versuch ist es Wert und nicht nur deine Augen werden es dir danken.

 

 

Gelassenheit als Ressource

Gelassenheit ist eine wichtige Ressource. Oftmals liegt sie tief im Verborgenen unseres Unterbewusstseins. Die Vergangenheit kann ich nicht verändern, doch in der Gegenwart Gelassenheit spüren und daraus wieder Mut für die Zukunft schöpfen. Jeder Mensch tut zu jeder Zeit das Beste was er gerade tun kann. Mach es ebenso. TIPP: Hol Dir eine Erinnerung in der Du vollkommen gelassen warst, nimm diese in die Gegenwart , betrachte die Situation und dann beobachte was in Dir passiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Reinhold Niebuhr

Kleiner Impuls – Große Wirkung

Die Hirnforschung hat herausgefunden, das Singen nicht nur gesund und  glücklich macht, sondern unser Stresszentrum im Gehirn ausschaltet. Eine gute Möglichkeit  aus dem Hamsterrad der Gedanken auszusteigen. Beim  Singen wird ein Biochemischer Cocktail im Gehirn aktiviert der für mehr Lebensfreude und  Leichtigkeit im Körper sorgt.

Als TIPP:  Singe, Trällere oder Summe doch einmal ein Lied oder eine Melodie, es ist unmöglich dabei Stress zu haben.  

Bewusst zwischen Wahrnehmung und Gedanke

Wie lang hast du gebraucht zwischen dem betrachten des Bildes und dem ersten Gedanken dazu? Eine Sekunde, zwei Minuten? Sei ehrlich, die Antwort hört ja niemand.
Der Wonnemonat Mai birgt unzählige Augenblicke. Farben wohin das Auge schaut, ein Gewirr aus Vogelstimmen, die Luft riecht besonders intensiv, der bittere Geschmack des Löwenzahns bringt die Geschmacksknospen zum Erblühen und ein Spaziergang in der Natur birgt Wunder und dein Parasympathikus jubelt, es sei denn die Hamsterradgedanken setzen ein und es kommen Gedanken, wie:
Oh, wie bist du schön! Schade dass der Stengel so krumm ist. Diese Farbe, ich muss sofort im PC nach der Farbnummer schauen. Jetzt lauf ich hier rum, glotze eine doofe Blume an und soll entspannen? Ich muss noch die Bügelwäsche erledigen und die Steuerklärung ist auch noch nicht fertig. Ob ich diese Blume abschneide, sie würde in der kleinen Vase richtig gut aussehen? Was wird mein Chef morgen wohl für eine Laune haben? ……. U.v.m.
Kommt dir das bekannt vor?
Gratulation, dein Verstand hat gesiegt. Wie geht es deinem Körper dabei?

Tipp: Beobachte einmal die Stille zwischen zwei Gedanken.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Monat Mai.

 

„Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah.“

"Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah."

Tagtäglich sind wir Fluten von Informationen ausgeliefert die wir dank unseres Gehirnes durch Filterfunktionen nicht alle bearbeiten müssen.

Dennoch sind wir Menschen einem Zwang bzw. einem Druck zu Höchstleistungsformen aufzusteigen, berufliche Erfolge zu erzielen, Fehlerfrei und Perfekt zu funktionieren, ausgeliefert.

Dies geschieht im tagtäglichen Wahnsinn, im beruflichen als auch im privaten Kontext und irgendwann sagt der Körper, STOPP, ich will und kann nicht mehr.

Dabei birgt jeder Tag die Einzigartigkeit unzähliger Momente. Leider vergessen wir mitten im Leben, von den alltäglichen Pflichten getrieben oft die kleinen Mikropausen.

Gemessen auf einen Tag können allerdings gerade diese klitzekleinen DasMomente ein ausbrechen aus dem Hamsterrad leichter machen.

TIPP: Krone auf, lächeln, nimm drei bewusste, tiefe Atemzüge und einen schweifenden Blick in die Natur.

Mikropause

 

 

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Lügen

Als mir heute das Zitat von Mulford: „Relativ echt und unverdorben ist der Mensch, der überhaupt noch weiß, wann er lügt. „ vor meine Augen lief, konnte ich gar nichts dagegen tun mich einmal mit dem Thema Lügen auseinander zu setzen. 🙂
Fragen nachdem Wieso, Weshalb, Warum ein Mensch lügt gingen mir durch den Kopf.
Sofort fiel mir der Spruch „ Lügen haben kurze Beine“ ein und die Geschichte von der langen Nase. Doch dies sind die Kindermetaphern, mit denen ich groß geworden bin und irgendwann glaubte ich wohl nicht mehr an die Märchen, denn meine Beine wurden länger und die Nase hielt sich im normalen Wachstumsspielraum.
Ich kam auf die Idee, die Lügen einmal auseinanderzusetzen und wieder zusammenzufügen ganz im Sinne des Bermudadreieckes in unserem Gehirn.
So begab ich mich auf die Suche nach meiner ersten Begegnung mit einer Lüge.
Ich war vielleicht vier Jahre alt und mein Vater belog meine Geschwister im Sinne eines Kartenspieles. Lüge oder nicht verlieren können? Ich kann es heute nicht mehr klären. Weiter komme ich im Moment von allein nicht zurück, doch darauffolgende Lügen könnte ich jetzt Unmengen aufzählen. Die von Anderen und meine Eigenen. Einmal war es eine Lüge bezüglich eines zu spät Kommens, der nicht gemachten Hausaufgaben, weil ich Konflikte vermeiden wollte oder der Angst des zu erwartenden, vorher im Kopf aufgebauten Konstrukts. All dies und noch viel mehr, wohl ganz bewusst im Sinne von, was Erwachsene können, darf ich auch. Ich lernte, zu lügen macht das Leben leichter.
Irgendwann wurden aus den Lügen unbewusste Geschichten im Hirn, Gefühle und Autobahnen gesteuert im Mechanismus des Seins. Meinte Mulford dies damit. Lügen kann zu einem stabilen Fundament in einem Leben werden. Die schlimmste Lüge allerdings der ich je begegnet bin, ist die mich selbst zu belügen. Aus Scham oder Furcht abgelehnt zu werden, nicht angenommen zu werden, wenn man die eigene Wahrheit spricht. Da beginnt wohl die Selbstachtung. Ein Freund sagte einmal zu mir, wer lügt macht sich schlechtes Karma. Ich behaupte fast das Lügen schon ein unterbewusster Vorgang der Angst ist, dem Anderen zu sagen wie es mir tatsächlich geht, was ich fühle, rieche, höre und schmecke, sondern im Sinne mir geht es besser , wenn ich lüge. Allerdings kann ich immer mehr feststellen, dass bewusstes Lügen = Schlechte Gefühle auslöst, denn irgendwann holen sie jeden wieder ein.
Ich werde immer auf Menschen treffen, die meine Art zu sein nicht verstehen können, doch es ist ein schöneres Gefühl mit Menschen umgeben zu sein, die akzeptieren das ein perfekt erlogenes Leben keinen Spaß macht. Ein Leben ohne Lügen ist nicht immer einfach, allerdings sehr befreiend.
TIPP: Achte beim nächsten Lügen einmal darauf wie Du dies tust. Beschreibe es und grenze es ein. Vielleicht ist es nur ein kleines Selbstwertproblem, ein altes Programm aus Deiner Kindheit oder Dein Ego welches sich durch die Lüge wieder einmal seine Größe zurück holt. Ein guter Weg echter und unverdorbener zu werden.
Herzliche Grüße und viel Spaß auf der Suche nach Deinen eigenen Lügen,
wünscht Dir Grit Lehmann

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