Schlagwort-Archiv: Emotionscoaching. Leistungsstress

Stressregulation, Entspannung und Aktive Balance mitten im Leben

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsausfall-durch-psychische-krankheiten-stark-gestiegen-a-1167564.html

Fast jeder hat das Gefühl zu viel Stress zu haben. Wahrscheinlich vergeht kein Tag an dem Sie nicht irgendwo das Wort Stress hören oder lesen. Wenn Sie allerdings jemand fragt, was genau Stress ist, kommen Sie vielleicht ins Stocken. Stress zu definieren ist so ähnlich wie Glück zu definieren. Jeder weiß, was es ist, aber so richtig kann man sich nicht auf Definitionen einigen.  Jeder Mensch ist individuell, das Grundprogramm Stress allerdings ist in unserem Gehirn schon angelegt seit es die Spezies Mensch gibt.

Es heißt : Kampf oder Flucht.

In unserer „schnellen“ Zeit gibt es viele Wege nicht durch Stress zu erkranken. Resilienz kann man lernen und ausbauen.

Sie fragen sich wie? Antworten und Anwendungen finden Sie in meinen Workshop „Stress lass nach – Aktiv in Balance“.

Sprechen Sie mich gern an, wenn Sie weitere Fragen hierzu haben.

„Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. „

Ein gut geschriebener Artikel.

Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. Dabei dürfen Tränen fließen, Wut, Angst oder Verzweiflung zum Vorschein kommen.
Emotionen die nicht verarbeitet werden, bleiben im Körper zurück. Als Stress legten sie sich an den verschiedenartigsten Stellen nieder und machen irgendwann aus Glaubenssätzen Lebensläufe. Meinen Klienten fällt jetzt vielleicht die bildhafte Metapher vom Einkochtopf ein. Entweder die Ventile öffnen sich oder der Deckel platzt.
Es muss nicht immer Missbrauch sein. Manchmal reichen kleinere Geschehnisse aus, die unser Gehirn unverarbeitet einsortierte. Der Körper bleibt unversehrt die Seele jedoch wird verwundet. Unsere biochemischer Cocktail wird jeden Tag aufs Neue angeheizt und wir können ganz viel dafür tun, dass dieser auf Sparflamme kocht oder noch besser auf Körpertemperatur abkühlt.
„Ein guter Therapeut kann ein solcher Zeuge sein und seinem Klienten dabei helfen, sich von den alten Anpassungsmustern zu befreien. Er macht es ihm möglich, auf sein inneres Kind einzugehen, sodass der Betroffene womöglich zum ersten Mal erfährt, was es bedeutet, sein wahres Selbst zu spüren.“
Doch irgendwann schaut ein Betroffener seine Timeline zurück ohne fehlplazierten Emotionen und beim Blick nach vorn fühlt es sich auf einmal viel leichter an.

http://mymultiple.me/artikel/mythos%20vergebung.html

 

Todsicher in Richtung Burnout

Todsicher in Richtung Burnout vom Stressmanagement-Profi

Alles läuft bestens. Studium, endlich durchstarten, Erfolg im Beruf, Hochzeit, Familie, eigenes Heim und Kinder. Die Ziele werden höher gesteckt, ein Verlangen nach mehr Erfolg, Anerkennung und eine große Portion Perfektionismus. Familie und soziale Netze klagen oft über Vernachlässigung, doch der Strebende hat kaum Einsicht, denn er tut es doch nur für seine Familie und seine Freunde. Mit großem Engagement vernachlässigt er seinen Körper. Schokolade, Kaffee , Fastfood.

Doch auf einmal wird alles anders. Das Hamsterrad dreht und dennoch bekommt man immer mehr das Gefühl, nicht mehr vorwärts zu kommen. Es treten Verzögerungen in Projekten auf, das schlechte Gewissen nagt und die ersten Probleme mit durchwachten Nächten, Magen-und Rückenschmerzen treten zum Vorschein. Oftmals wird dann die Arbeit ins Wochenende mitgenommen, denn Schwäche hat keinen Platz im Geiste des Betroffenen. Die Denkstrukturen drehen sich nur noch im Kreis wie kann ich wo, was schaffen.  Streit, Aggression und Ärger im privatem als auch im beruflichen Kontext gehören jetzt in die Tagesordnung.

Je nach Resilienzstärke kann ein Betroffener noch eine geraume Zeit damit umgehen. Geplagt von ständiger Müdigkeit, schlechter Laune, Herzstechen und der immerwährenden Sehnsucht nach Urlaub. Das Gefühl und die Gedanken im Kopf, versagt zu haben, die hohen Ziele nicht erreicht zu haben, nagen mit Selbstzweifeln wie ein ratterndes Mühlenrad.

Verzweifelt und  ohne Ausweg. Grübelnd wird die Situation verborgen. Betroffene lassen sich verleugnen denn das Bild von einem erfolgreichen, starken Menschen soll so lang als möglich aufrechterhalten bleiben.  Auf einmal signalisiert der Körper Leere, Sinnlosigkeit, Apathie, Konzentrationsschwäche, Augenzittern und vieles mehr. Alles, ja wirklich alles erscheint ohne Sinn. Statt sich Hilfe zu holen, distanzieren sich Betroffene und die letzten Versuche vielleicht mit Aufputschmitteln doch nach das Ruder in die Strömung zu bekommen scheitern.

Der Tag X steht vor der Tür. Der Tag an dem nichts mehr geht.

Herzlich willkommen im Burnout. Sie haben erfolgreich Ihren Körper für die nächste Zeit lahm gelegt.  Ihre Seele kann nicht mehr.  

 

„Ständig gehetzte Zeitgenossen vermitteln den Eindruck,

dass sie ihr Leben unbedingt in Rekordzeit hinter sich bringen wollen.“

Ernst Ferstl

 

Mentale Fitness durch Augenrollen

Bist du in deinem Alltag gerade gestresst, gestört, genervt oder auch gelangweilt. Poltern die Gedanken wie eine Achterbahn durch deinen Geist. Dann wird es Zeit eine halbe Minute bewusst fließende Augenbewegungen durch zu führen. Es lockert die Muskeln, welche die Augenbewegungen lenken und lösen dich aus einer inneren Starrheit.

Suche dir dazu zwei optische Zielpunkte rechts  und links und merke dir diese.

Nun lasse deinen Blick wie ein Scheibenwischer hin und herwandern oder du schlägst in Bewegung deiner Augäpfel eine liegende Acht.

Schon nach einigen Sekunden wirst du tief durchatmen. Dein spürbares Zeichen dafür, dass die „Stress Reaktion“ zum Abfließen kommt.

Ein Versuch ist es Wert und nicht nur deine Augen werden es dir danken.

 

 

„Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah.“

"Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah."

Tagtäglich sind wir Fluten von Informationen ausgeliefert die wir dank unseres Gehirnes durch Filterfunktionen nicht alle bearbeiten müssen.

Dennoch sind wir Menschen einem Zwang bzw. einem Druck zu Höchstleistungsformen aufzusteigen, berufliche Erfolge zu erzielen, Fehlerfrei und Perfekt zu funktionieren, ausgeliefert.

Dies geschieht im tagtäglichen Wahnsinn, im beruflichen als auch im privaten Kontext und irgendwann sagt der Körper, STOPP, ich will und kann nicht mehr.

Dabei birgt jeder Tag die Einzigartigkeit unzähliger Momente. Leider vergessen wir mitten im Leben, von den alltäglichen Pflichten getrieben oft die kleinen Mikropausen.

Gemessen auf einen Tag können allerdings gerade diese klitzekleinen DasMomente ein ausbrechen aus dem Hamsterrad leichter machen.

TIPP: Krone auf, lächeln, nimm drei bewusste, tiefe Atemzüge und einen schweifenden Blick in die Natur.

Mikropause

 

 

https://plus.google.com/u/0/b/102525748742703321219/+BewusstplusseinNeustart