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Der Kopf und der Wein

Selbst wenn du deine am Tag ca. 60 000 Gedanken den Wein widmest, wird dich vielleicht ein Gefühl der Erinnerung trunken machen. Das Gedanken wahre Wunder vollbringen können sehe, höre und fühle ich jeden Tag. Veränderung beginnt im Kopf, dein Kopf bist du. Den Wein allerdings solltest du beim Trinken, sehen, riechen, schmecken und spüren.

Heute schon über Dich gelacht?

Hast Du heute schon über Dich selbst gelacht?

Gestern schrieb ich eine ganze Anzahl von Emails. Beim nachkontrollieren, ob auch alles funktioniert hat, sah ich zwei markante Fehler.

In einer der Mails hatte ich das Herr vergessen: „Sehr geehrter Schneider“ und in einer anderen hing ein Anhang, der ein ganz anderes Thema betraf.

Sofort begann die Stimme im Kopf zu schnattern.

 „Wie peinlich! Mein Gott ist das unachtsam. Kannst du dich nicht konzentrieren.“

STOPP,  sagte ich mir. Das ist zwar jetzt nicht so toll, aber Fehler passieren.

Irgendwie liest es sich ja auch lustig ohne „Herr“. Wahrscheinlich wird es überlesen oder aber mein Gegenüber sieht es gelassen und nimmt es mit Humor. So wie ich Herrn Schneider kenne auf jeden Fall. Schon begann ich im Innen zu lachen und mein Körper im Außen folgte. Den falschen Anhang klärte ich am Telefon und mein Gegenüber nahm es mit Humor und zeigte sogar Neugierde für den Anhang.

Tipp: So lernst Du über Dich selbst zu lachen.

Bleib realistisch! Solche Situationen können jedem passieren. Auch peinliche Momente verblassen. Was ist das Schlimmste was passieren könnte?

Die Situation bis in den Abend immer und immer wieder im Kopf durchzuspielen bringt erstens gar nichts und ist zweitens selbstquälerisch. Die Zeit kann man nicht zurück drehen. Die Emotion allerdings versagt zu haben, legt sich nur unnütz im Körper nieder. Ständiges wiederkäuen nützt niemanden etwas.  Am wenigsten Dir.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukukunft

Oft stelle ich die Frage, und wer genau handelte so in der Vergangenheit?

Wer genau sagte Dies zu dir? Wann hörtest, sahst oder fühltest du es das erste Mal?

Oftmals antwortet die Mimik schneller als der Mund.

Vater, Mutter oder andere starke Bezugspersonen.

Respekt, gute Wirkung gesetzt. Doch jetzt ist es an der Zeit, sich ins eigene Innere zu begeben. Da wo all Jene anteilmäßig, eine Anlegestelle in deinem inneren Hafen gefunden haben.  Jederzeit zum Andocken bereit.

Das bist nicht du, irgendwann wurde es zur Gewohnheit. Gewohnheitspfade beginnen jedoch in deinem Kopf.

Persönlich  habe ich noch keinen Menschen kennen gelernt, der in seinen ganz eigenen Programmen läuft. Doch es kann Spaß machen, als Detektiv auf seiner Lebenslinie vor und zurück zu laufen um zu suchen, was im Inneren verborgen liegt und durch dich wirkt. Am besten funktioniert dieses Spiel in der Gegenwart.

Einen ruhigen Tag der Deutschen Einheit wünsche ich Dir.

 

 

 

Stressregulation, Entspannung und Aktive Balance mitten im Leben

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsausfall-durch-psychische-krankheiten-stark-gestiegen-a-1167564.html

Fast jeder hat das Gefühl zu viel Stress zu haben. Wahrscheinlich vergeht kein Tag an dem Sie nicht irgendwo das Wort Stress hören oder lesen. Wenn Sie allerdings jemand fragt, was genau Stress ist, kommen Sie vielleicht ins Stocken. Stress zu definieren ist so ähnlich wie Glück zu definieren. Jeder weiß, was es ist, aber so richtig kann man sich nicht auf Definitionen einigen.  Jeder Mensch ist individuell, das Grundprogramm Stress allerdings ist in unserem Gehirn schon angelegt seit es die Spezies Mensch gibt.

Es heißt : Kampf oder Flucht.

In unserer „schnellen“ Zeit gibt es viele Wege nicht durch Stress zu erkranken. Resilienz kann man lernen und ausbauen.

Sie fragen sich wie? Antworten und Anwendungen finden Sie in meinen Workshop „Stress lass nach – Aktiv in Balance“.

Sprechen Sie mich gern an, wenn Sie weitere Fragen hierzu haben.

„Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. „

Ein gut geschriebener Artikel.

Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. Dabei dürfen Tränen fließen, Wut, Angst oder Verzweiflung zum Vorschein kommen.
Emotionen die nicht verarbeitet werden, bleiben im Körper zurück. Als Stress legten sie sich an den verschiedenartigsten Stellen nieder und machen irgendwann aus Glaubenssätzen Lebensläufe. Meinen Klienten fällt jetzt vielleicht die bildhafte Metapher vom Einkochtopf ein. Entweder die Ventile öffnen sich oder der Deckel platzt.
Es muss nicht immer Missbrauch sein. Manchmal reichen kleinere Geschehnisse aus, die unser Gehirn unverarbeitet einsortierte. Der Körper bleibt unversehrt die Seele jedoch wird verwundet. Unsere biochemischer Cocktail wird jeden Tag aufs Neue angeheizt und wir können ganz viel dafür tun, dass dieser auf Sparflamme kocht oder noch besser auf Körpertemperatur abkühlt.
„Ein guter Therapeut kann ein solcher Zeuge sein und seinem Klienten dabei helfen, sich von den alten Anpassungsmustern zu befreien. Er macht es ihm möglich, auf sein inneres Kind einzugehen, sodass der Betroffene womöglich zum ersten Mal erfährt, was es bedeutet, sein wahres Selbst zu spüren.“
Doch irgendwann schaut ein Betroffener seine Timeline zurück ohne fehlplazierten Emotionen und beim Blick nach vorn fühlt es sich auf einmal viel leichter an.

http://mymultiple.me/artikel/mythos%20vergebung.html

 

Todsicher in Richtung Burnout

Todsicher in Richtung Burnout vom Stressmanagement-Profi

Alles läuft bestens. Studium, endlich durchstarten, Erfolg im Beruf, Hochzeit, Familie, eigenes Heim und Kinder. Die Ziele werden höher gesteckt, ein Verlangen nach mehr Erfolg, Anerkennung und eine große Portion Perfektionismus. Familie und soziale Netze klagen oft über Vernachlässigung, doch der Strebende hat kaum Einsicht, denn er tut es doch nur für seine Familie und seine Freunde. Mit großem Engagement vernachlässigt er seinen Körper. Schokolade, Kaffee , Fastfood.

Doch auf einmal wird alles anders. Das Hamsterrad dreht und dennoch bekommt man immer mehr das Gefühl, nicht mehr vorwärts zu kommen. Es treten Verzögerungen in Projekten auf, das schlechte Gewissen nagt und die ersten Probleme mit durchwachten Nächten, Magen-und Rückenschmerzen treten zum Vorschein. Oftmals wird dann die Arbeit ins Wochenende mitgenommen, denn Schwäche hat keinen Platz im Geiste des Betroffenen. Die Denkstrukturen drehen sich nur noch im Kreis wie kann ich wo, was schaffen.  Streit, Aggression und Ärger im privatem als auch im beruflichen Kontext gehören jetzt in die Tagesordnung.

Je nach Resilienzstärke kann ein Betroffener noch eine geraume Zeit damit umgehen. Geplagt von ständiger Müdigkeit, schlechter Laune, Herzstechen und der immerwährenden Sehnsucht nach Urlaub. Das Gefühl und die Gedanken im Kopf, versagt zu haben, die hohen Ziele nicht erreicht zu haben, nagen mit Selbstzweifeln wie ein ratterndes Mühlenrad.

Verzweifelt und  ohne Ausweg. Grübelnd wird die Situation verborgen. Betroffene lassen sich verleugnen denn das Bild von einem erfolgreichen, starken Menschen soll so lang als möglich aufrechterhalten bleiben.  Auf einmal signalisiert der Körper Leere, Sinnlosigkeit, Apathie, Konzentrationsschwäche, Augenzittern und vieles mehr. Alles, ja wirklich alles erscheint ohne Sinn. Statt sich Hilfe zu holen, distanzieren sich Betroffene und die letzten Versuche vielleicht mit Aufputschmitteln doch nach das Ruder in die Strömung zu bekommen scheitern.

Der Tag X steht vor der Tür. Der Tag an dem nichts mehr geht.

Herzlich willkommen im Burnout. Sie haben erfolgreich Ihren Körper für die nächste Zeit lahm gelegt.  Ihre Seele kann nicht mehr.  

 

„Ständig gehetzte Zeitgenossen vermitteln den Eindruck,

dass sie ihr Leben unbedingt in Rekordzeit hinter sich bringen wollen.“

Ernst Ferstl

 

Gelassenheit als Ressource

Gelassenheit ist eine wichtige Ressource. Oftmals liegt sie tief im Verborgenen unseres Unterbewusstseins. Die Vergangenheit kann ich nicht verändern, doch in der Gegenwart Gelassenheit spüren und daraus wieder Mut für die Zukunft schöpfen. Jeder Mensch tut zu jeder Zeit das Beste was er gerade tun kann. Mach es ebenso. TIPP: Hol Dir eine Erinnerung in der Du vollkommen gelassen warst, nimm diese in die Gegenwart , betrachte die Situation und dann beobachte was in Dir passiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Reinhold Niebuhr

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Die Tage werden ab morgen wieder kürzer und die Kraft der Sonne somit Tag für Tag geringer. Eine gute Zeit voller Hingabe die Kraft des Planeten Sonne zu feiern, mit Freunden um ein Feuer zu tanzen und für die Fülle des Lebens und von Mutter Natur zu Danken. Heute geerntete Heilkräuter haben nach alten Überlieferungen besondere Heilkräfte. Früher wurden Neunkräuterbuscheln gebunden und im Haus aufgehangen um Gesundheit auch in der dunklen Jahreszeit willkommen zu heißen.

Heute ist allerdings auch eine gute Zeit, mental einmal nach Inne zu schauen um zu prüfen, was bisher gut in diesem Jahr war und wovon es an der Zeit ist, sich zu lösen. Nach einer enormen Wachstumsphase vom Frühling zum Sommer geht es nun symbolisch Richtung Erntezeit.

TIPP: Stelle Dir doch einmal die Frage, was in Dir durch die Kraft der Sommersonne zur vollen Entfaltung kommt. Was kannst Du im Herbst ernten? Gibt es Projekte die vielleicht in der Sommerhitze verglühen sollten, da der Kraft- und Energieaufwand zu hoch ist? Gibt es etwas, was vielleicht bis zum nächsten Jahr wie ein Samenkorn in der Erde weiter schlummern muss und erst im neuen Jahr zum Wachsen bereit ist. Gibt es Lebensabschnitte, die Dich zur Weißglut bringen? Ich wünsche Dir einen wunderschönen Übergang vom Frühjahr zum Sommer.