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„Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. „

Ein gut geschriebener Artikel.

Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. Dabei dürfen Tränen fließen, Wut, Angst oder Verzweiflung zum Vorschein kommen.
Emotionen die nicht verarbeitet werden, bleiben im Körper zurück. Als Stress legten sie sich an den verschiedenartigsten Stellen nieder und machen irgendwann aus Glaubenssätzen Lebensläufe. Meinen Klienten fällt jetzt vielleicht die bildhafte Metapher vom Einkochtopf ein. Entweder die Ventile öffnen sich oder der Deckel platzt.
Es muss nicht immer Missbrauch sein. Manchmal reichen kleinere Geschehnisse aus, die unser Gehirn unverarbeitet einsortierte. Der Körper bleibt unversehrt die Seele jedoch wird verwundet. Unsere biochemischer Cocktail wird jeden Tag aufs Neue angeheizt und wir können ganz viel dafür tun, dass dieser auf Sparflamme kocht oder noch besser auf Körpertemperatur abkühlt.
„Ein guter Therapeut kann ein solcher Zeuge sein und seinem Klienten dabei helfen, sich von den alten Anpassungsmustern zu befreien. Er macht es ihm möglich, auf sein inneres Kind einzugehen, sodass der Betroffene womöglich zum ersten Mal erfährt, was es bedeutet, sein wahres Selbst zu spüren.“
Doch irgendwann schaut ein Betroffener seine Timeline zurück ohne fehlplazierten Emotionen und beim Blick nach vorn fühlt es sich auf einmal viel leichter an.

http://mymultiple.me/artikel/mythos%20vergebung.html

 

Mentale Fitness durch Augenrollen

Bist du in deinem Alltag gerade gestresst, gestört, genervt oder auch gelangweilt. Poltern die Gedanken wie eine Achterbahn durch deinen Geist. Dann wird es Zeit eine halbe Minute bewusst fließende Augenbewegungen durch zu führen. Es lockert die Muskeln, welche die Augenbewegungen lenken und lösen dich aus einer inneren Starrheit.

Suche dir dazu zwei optische Zielpunkte rechts  und links und merke dir diese.

Nun lasse deinen Blick wie ein Scheibenwischer hin und herwandern oder du schlägst in Bewegung deiner Augäpfel eine liegende Acht.

Schon nach einigen Sekunden wirst du tief durchatmen. Dein spürbares Zeichen dafür, dass die „Stress Reaktion“ zum Abfließen kommt.

Ein Versuch ist es Wert und nicht nur deine Augen werden es dir danken.

 

 

Kleiner Impuls – Große Wirkung

Die Hirnforschung hat herausgefunden, das Singen nicht nur gesund und  glücklich macht, sondern unser Stresszentrum im Gehirn ausschaltet. Eine gute Möglichkeit  aus dem Hamsterrad der Gedanken auszusteigen. Beim  Singen wird ein Biochemischer Cocktail im Gehirn aktiviert der für mehr Lebensfreude und  Leichtigkeit im Körper sorgt.

Als TIPP:  Singe, Trällere oder Summe doch einmal ein Lied oder eine Melodie, es ist unmöglich dabei Stress zu haben.  

Bewusst zwischen Wahrnehmung und Gedanke

Wie lang hast du gebraucht zwischen dem betrachten des Bildes und dem ersten Gedanken dazu? Eine Sekunde, zwei Minuten? Sei ehrlich, die Antwort hört ja niemand.
Der Wonnemonat Mai birgt unzählige Augenblicke. Farben wohin das Auge schaut, ein Gewirr aus Vogelstimmen, die Luft riecht besonders intensiv, der bittere Geschmack des Löwenzahns bringt die Geschmacksknospen zum Erblühen und ein Spaziergang in der Natur birgt Wunder und dein Parasympathikus jubelt, es sei denn die Hamsterradgedanken setzen ein und es kommen Gedanken, wie:
Oh, wie bist du schön! Schade dass der Stengel so krumm ist. Diese Farbe, ich muss sofort im PC nach der Farbnummer schauen. Jetzt lauf ich hier rum, glotze eine doofe Blume an und soll entspannen? Ich muss noch die Bügelwäsche erledigen und die Steuerklärung ist auch noch nicht fertig. Ob ich diese Blume abschneide, sie würde in der kleinen Vase richtig gut aussehen? Was wird mein Chef morgen wohl für eine Laune haben? ……. U.v.m.
Kommt dir das bekannt vor?
Gratulation, dein Verstand hat gesiegt. Wie geht es deinem Körper dabei?

Tipp: Beobachte einmal die Stille zwischen zwei Gedanken.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Monat Mai.

 

Negativspirale

Kennst du auch Menschen, die sehr oft oder überaushäufig oft in der Negativspirale unterwegs sind?

Vielleicht haben diese Menschen es als Eigenart ihrer Eltern mit auf den Weg bekommen, vielleicht wurden sie durch eine schlechte Erfahrung auf eine Denkautobahn geschleudert und finden ihr Verhalten als zum eigenen ich gehörend. Es gibt viele Ansätze über deren Entstehungsgeschichte. Bekanntlich sollten wir nicht urteilen, bevor man nicht 1000 Meilen in den Schuhen des anderen gelaufen ist. Ich finde es jedoch sehr wichtig zu schauen und zu fühlen, was tut solch eine Art zu denken in meinem Wohlbefinden.

Ein kleines Beispiel.

Eine Kollegin spielt nun schon seit einer Stunde auf ihren Handy. Wie geistesabwesend starrt sie ununterbrochen auf ihr Display und die Arbeit türmt sich.

Wie entscheidest du dich in diesem Moment? Schimpfst du im Geiste auf sie? Wegen dieser „Kuh“ muss ich nun wieder Überstunden schieben! Haben wir nicht genügend zu tun?

Ehrlich! Es hat ja keiner gehört.

Oder gehst du auf sie zu und fragst, kann ich dir helfen?

Oder aber machst du deinen Job weiter und denkst dir, vielleicht erzählt sie mir in der Pause den Grund dafür.

3 verschiedene Perspektiven und Wahlmöglichkeiten und es gibt wohl noch viel mehr, doch stell dir einmal die Frage welchen Dingen du in solch einem Zeitraum Beachtung schenkst und was diese drei Gefühle in dir auslösen. 

TIPP: Beobachte doch dieses Wochenende einmal genau in welchen Spiralen der geistigen Gefangenschaft dein Denken unterwegs ist.

Beispiel:

1. Wieder ein Wochenende mit schlechter Wetterprognose sad

2. Juhu Kuscheldecken – Kerzen Zeit, gemeinsam oder allein etwas für die Seele tun. smiley

Die Wahlmöglichkeit hast du jede Minute aufs Neue und egal ob du negativ oder positiv denkst in beiden Fällen denkst du nur.

 

„Dein Geist ist wie ein Garten,

du hast die Wahl  ihn zu pflegen

oder ihn verfallen zu lassen.

Der Gärtner bist du.“

Das Gasthaus

Das Gasthaus

Jeden Morgen ein neuer Gast.

Eine Freude, ein Kummer, eine Gemeinheit,

ein kurzer Augenblick der Achtsamkeit kommt

als ein unerwarteter Besucher.

Heiße alle willkommen und bewirte sie!

Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist,

die mit Gewalt aus deinem Haus

die Möbel fegt – auch dann, behandle würdig jeden Gast.

Vielleicht macht er dir Platz für eine neue Freude.

Dem dunklen Grübeln, der Scham, der Bosheit –

begegne ihnen lächelnd an der Tür

und lade sie ein.

Sei dankbar, denn wer immer es auch sei,

ein jeder ist gesandt als Fingerzeig einer anderen Welt.

Rumi

Als Tipp: Begegne Deinen Gefühlen mit achtsamer Aufmerksamkeit, anstatt diese zu leugnen oder auf sie unpassend zu reagieren.

Überraschenderweise mindert ein achtsamer Umgang mit den eigenen Gefühlen deren Intensität und den damit empfundenen Schmerz.

 

ferstl

 

Sorgen und Gefühle

Meine Gedanken machen mich unglücklich? Ich nehme ein kleines Beispiel.
Vor einigen Tagen ich befand mich auf der Heimreise. Beim losfahren telefonierte ich mit einer mir nahestehenden Person. Ich versprach achtsam zu fahren und mich bei meiner Ankunft zu melden.
Gesagt getan. Ich nahm bei Ankunft den Hörer in die Hand und die Person erzählte mir, dass sie eine Weile solch dumme Gedanken der Sorge hatte, mir ist etwas passiert. Doch dann erinnerte sie sich an meine Worte, achte auf Deine Gedanken, denn Gedanken der Sorge lassen Gefühle der Sorge in dir entstehen und sie beschloss durch eine neue Gedankenschleife die Alte zu durchbrechen. Außerdem bestätigte sie mir, dass sie sich ab dem Moment sehr gut gefühlt habe und noch besser, als sie die Bestätigung durch meinen Anruf erhielt. Ich bin heil zu Hause gelandet.

Meine Einstellung dazu ist, dass genau diese Gedanken dafür verantwortlich sind, dass es dir in diesem Moment wo du sie denkst, wahrscheinlich ungut geht.

Einstein sagte dazu: „Die einzigen wirklichen Feinde eines Menschen sind seine negativen Gedanken."

Als TIPP: Denke doch was Du willst, doch wenn es geht zum Sonntag einmal richtig gut. Beobachte dabei den Unterschied, der in Deinem Körper entsteht.glueck2