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loslassen

Loslassen "Zwei Mönche waren auf der Wanderschaft. Sie kamen an einen Fluss. Dort stand eine junge Frau in wunderschönen Kleidern. Sie wollte über den Fluss, doch da das Wasser sehr tief war, konnte sie den Fluss nicht durchqueren, ohne ihre Kleider zu beschädigen. Den Mönchen war körperlicher Kontakt zu Frauen verboten, doch trotzdem ging der ältere Mönch auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie trocken ab. Nachdem der junge Mönch auch durch den Fluss gewatet war, setzten die beiden schweigsam ihre Wanderung fort. Der junge Mönch wurde unruhig. Nach etwa einer Stunde fing er an, den anderen zu kritisieren: “ Du weißt schon, dass das, was du getan hast, nicht richtig war, nicht wahr? Du weißt, wir dürfen keinen nahen Kontakt mit Frauen haben. Wie konntest du nur gegen diese Regel verstoßen?“ Der ältere Mönch hörte sich die Vorwürfe des anderen ruhig an. Dann antwortete er: „Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – warum trägst du sie immer noch mit dir herum?“

Heute schon über Dich gelacht?

Hast Du heute schon über Dich selbst gelacht?

Gestern schrieb ich eine ganze Anzahl von Emails. Beim nachkontrollieren, ob auch alles funktioniert hat, sah ich zwei markante Fehler.

In einer der Mails hatte ich das Herr vergessen: „Sehr geehrter Schneider“ und in einer anderen hing ein Anhang, der ein ganz anderes Thema betraf.

Sofort begann die Stimme im Kopf zu schnattern.

 „Wie peinlich! Mein Gott ist das unachtsam. Kannst du dich nicht konzentrieren.“

STOPP,  sagte ich mir. Das ist zwar jetzt nicht so toll, aber Fehler passieren.

Irgendwie liest es sich ja auch lustig ohne „Herr“. Wahrscheinlich wird es überlesen oder aber mein Gegenüber sieht es gelassen und nimmt es mit Humor. So wie ich Herrn Schneider kenne auf jeden Fall. Schon begann ich im Innen zu lachen und mein Körper im Außen folgte. Den falschen Anhang klärte ich am Telefon und mein Gegenüber nahm es mit Humor und zeigte sogar Neugierde für den Anhang.

Tipp: So lernst Du über Dich selbst zu lachen.

Bleib realistisch! Solche Situationen können jedem passieren. Auch peinliche Momente verblassen. Was ist das Schlimmste was passieren könnte?

Die Situation bis in den Abend immer und immer wieder im Kopf durchzuspielen bringt erstens gar nichts und ist zweitens selbstquälerisch. Die Zeit kann man nicht zurück drehen. Die Emotion allerdings versagt zu haben, legt sich nur unnütz im Körper nieder. Ständiges wiederkäuen nützt niemanden etwas.  Am wenigsten Dir.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukukunft

Oft stelle ich die Frage, und wer genau handelte so in der Vergangenheit?

Wer genau sagte Dies zu dir? Wann hörtest, sahst oder fühltest du es das erste Mal?

Oftmals antwortet die Mimik schneller als der Mund.

Vater, Mutter oder andere starke Bezugspersonen.

Respekt, gute Wirkung gesetzt. Doch jetzt ist es an der Zeit, sich ins eigene Innere zu begeben. Da wo all Jene anteilmäßig, eine Anlegestelle in deinem inneren Hafen gefunden haben.  Jederzeit zum Andocken bereit.

Das bist nicht du, irgendwann wurde es zur Gewohnheit. Gewohnheitspfade beginnen jedoch in deinem Kopf.

Persönlich  habe ich noch keinen Menschen kennen gelernt, der in seinen ganz eigenen Programmen läuft. Doch es kann Spaß machen, als Detektiv auf seiner Lebenslinie vor und zurück zu laufen um zu suchen, was im Inneren verborgen liegt und durch dich wirkt. Am besten funktioniert dieses Spiel in der Gegenwart.

Einen ruhigen Tag der Deutschen Einheit wünsche ich Dir.

 

 

 

„Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. „

Ein gut geschriebener Artikel.

Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. Dabei dürfen Tränen fließen, Wut, Angst oder Verzweiflung zum Vorschein kommen.
Emotionen die nicht verarbeitet werden, bleiben im Körper zurück. Als Stress legten sie sich an den verschiedenartigsten Stellen nieder und machen irgendwann aus Glaubenssätzen Lebensläufe. Meinen Klienten fällt jetzt vielleicht die bildhafte Metapher vom Einkochtopf ein. Entweder die Ventile öffnen sich oder der Deckel platzt.
Es muss nicht immer Missbrauch sein. Manchmal reichen kleinere Geschehnisse aus, die unser Gehirn unverarbeitet einsortierte. Der Körper bleibt unversehrt die Seele jedoch wird verwundet. Unsere biochemischer Cocktail wird jeden Tag aufs Neue angeheizt und wir können ganz viel dafür tun, dass dieser auf Sparflamme kocht oder noch besser auf Körpertemperatur abkühlt.
„Ein guter Therapeut kann ein solcher Zeuge sein und seinem Klienten dabei helfen, sich von den alten Anpassungsmustern zu befreien. Er macht es ihm möglich, auf sein inneres Kind einzugehen, sodass der Betroffene womöglich zum ersten Mal erfährt, was es bedeutet, sein wahres Selbst zu spüren.“
Doch irgendwann schaut ein Betroffener seine Timeline zurück ohne fehlplazierten Emotionen und beim Blick nach vorn fühlt es sich auf einmal viel leichter an.

http://mymultiple.me/artikel/mythos%20vergebung.html

 

Mentale Fitness durch Augenrollen

Bist du in deinem Alltag gerade gestresst, gestört, genervt oder auch gelangweilt. Poltern die Gedanken wie eine Achterbahn durch deinen Geist. Dann wird es Zeit eine halbe Minute bewusst fließende Augenbewegungen durch zu führen. Es lockert die Muskeln, welche die Augenbewegungen lenken und lösen dich aus einer inneren Starrheit.

Suche dir dazu zwei optische Zielpunkte rechts  und links und merke dir diese.

Nun lasse deinen Blick wie ein Scheibenwischer hin und herwandern oder du schlägst in Bewegung deiner Augäpfel eine liegende Acht.

Schon nach einigen Sekunden wirst du tief durchatmen. Dein spürbares Zeichen dafür, dass die „Stress Reaktion“ zum Abfließen kommt.

Ein Versuch ist es Wert und nicht nur deine Augen werden es dir danken.

 

 

Kleiner Impuls – Große Wirkung

Die Hirnforschung hat herausgefunden, das Singen nicht nur gesund und  glücklich macht, sondern unser Stresszentrum im Gehirn ausschaltet. Eine gute Möglichkeit  aus dem Hamsterrad der Gedanken auszusteigen. Beim  Singen wird ein Biochemischer Cocktail im Gehirn aktiviert der für mehr Lebensfreude und  Leichtigkeit im Körper sorgt.

Als TIPP:  Singe, Trällere oder Summe doch einmal ein Lied oder eine Melodie, es ist unmöglich dabei Stress zu haben.  

Bewusst zwischen Wahrnehmung und Gedanke

Wie lang hast du gebraucht zwischen dem betrachten des Bildes und dem ersten Gedanken dazu? Eine Sekunde, zwei Minuten? Sei ehrlich, die Antwort hört ja niemand.
Der Wonnemonat Mai birgt unzählige Augenblicke. Farben wohin das Auge schaut, ein Gewirr aus Vogelstimmen, die Luft riecht besonders intensiv, der bittere Geschmack des Löwenzahns bringt die Geschmacksknospen zum Erblühen und ein Spaziergang in der Natur birgt Wunder und dein Parasympathikus jubelt, es sei denn die Hamsterradgedanken setzen ein und es kommen Gedanken, wie:
Oh, wie bist du schön! Schade dass der Stengel so krumm ist. Diese Farbe, ich muss sofort im PC nach der Farbnummer schauen. Jetzt lauf ich hier rum, glotze eine doofe Blume an und soll entspannen? Ich muss noch die Bügelwäsche erledigen und die Steuerklärung ist auch noch nicht fertig. Ob ich diese Blume abschneide, sie würde in der kleinen Vase richtig gut aussehen? Was wird mein Chef morgen wohl für eine Laune haben? ……. U.v.m.
Kommt dir das bekannt vor?
Gratulation, dein Verstand hat gesiegt. Wie geht es deinem Körper dabei?

Tipp: Beobachte einmal die Stille zwischen zwei Gedanken.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Monat Mai.