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Negativspirale

Kennst du auch Menschen, die sehr oft oder überaushäufig oft in der Negativspirale unterwegs sind?

Vielleicht haben diese Menschen es als Eigenart ihrer Eltern mit auf den Weg bekommen, vielleicht wurden sie durch eine schlechte Erfahrung auf eine Denkautobahn geschleudert und finden ihr Verhalten als zum eigenen ich gehörend. Es gibt viele Ansätze über deren Entstehungsgeschichte. Bekanntlich sollten wir nicht urteilen, bevor man nicht 1000 Meilen in den Schuhen des anderen gelaufen ist. Ich finde es jedoch sehr wichtig zu schauen und zu fühlen, was tut solch eine Art zu denken in meinem Wohlbefinden.

Ein kleines Beispiel.

Eine Kollegin spielt nun schon seit einer Stunde auf ihren Handy. Wie geistesabwesend starrt sie ununterbrochen auf ihr Display und die Arbeit türmt sich.

Wie entscheidest du dich in diesem Moment? Schimpfst du im Geiste auf sie? Wegen dieser „Kuh“ muss ich nun wieder Überstunden schieben! Haben wir nicht genügend zu tun?

Ehrlich! Es hat ja keiner gehört.

Oder gehst du auf sie zu und fragst, kann ich dir helfen?

Oder aber machst du deinen Job weiter und denkst dir, vielleicht erzählt sie mir in der Pause den Grund dafür.

3 verschiedene Perspektiven und Wahlmöglichkeiten und es gibt wohl noch viel mehr, doch stell dir einmal die Frage welchen Dingen du in solch einem Zeitraum Beachtung schenkst und was diese drei Gefühle in dir auslösen. 

TIPP: Beobachte doch dieses Wochenende einmal genau in welchen Spiralen der geistigen Gefangenschaft dein Denken unterwegs ist.

Beispiel:

1. Wieder ein Wochenende mit schlechter Wetterprognose sad

2. Juhu Kuscheldecken – Kerzen Zeit, gemeinsam oder allein etwas für die Seele tun. smiley

Die Wahlmöglichkeit hast du jede Minute aufs Neue und egal ob du negativ oder positiv denkst in beiden Fällen denkst du nur.

 

„Dein Geist ist wie ein Garten,

du hast die Wahl  ihn zu pflegen

oder ihn verfallen zu lassen.

Der Gärtner bist du.“

Das Gasthaus

Das Gasthaus

Jeden Morgen ein neuer Gast.

Eine Freude, ein Kummer, eine Gemeinheit,

ein kurzer Augenblick der Achtsamkeit kommt

als ein unerwarteter Besucher.

Heiße alle willkommen und bewirte sie!

Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist,

die mit Gewalt aus deinem Haus

die Möbel fegt – auch dann, behandle würdig jeden Gast.

Vielleicht macht er dir Platz für eine neue Freude.

Dem dunklen Grübeln, der Scham, der Bosheit –

begegne ihnen lächelnd an der Tür

und lade sie ein.

Sei dankbar, denn wer immer es auch sei,

ein jeder ist gesandt als Fingerzeig einer anderen Welt.

Rumi

Als Tipp: Begegne Deinen Gefühlen mit achtsamer Aufmerksamkeit, anstatt diese zu leugnen oder auf sie unpassend zu reagieren.

Überraschenderweise mindert ein achtsamer Umgang mit den eigenen Gefühlen deren Intensität und den damit empfundenen Schmerz.

 

ferstl

 

Sorgen und Gefühle

Meine Gedanken machen mich unglücklich? Ich nehme ein kleines Beispiel.
Vor einigen Tagen ich befand mich auf der Heimreise. Beim losfahren telefonierte ich mit einer mir nahestehenden Person. Ich versprach achtsam zu fahren und mich bei meiner Ankunft zu melden.
Gesagt getan. Ich nahm bei Ankunft den Hörer in die Hand und die Person erzählte mir, dass sie eine Weile solch dumme Gedanken der Sorge hatte, mir ist etwas passiert. Doch dann erinnerte sie sich an meine Worte, achte auf Deine Gedanken, denn Gedanken der Sorge lassen Gefühle der Sorge in dir entstehen und sie beschloss durch eine neue Gedankenschleife die Alte zu durchbrechen. Außerdem bestätigte sie mir, dass sie sich ab dem Moment sehr gut gefühlt habe und noch besser, als sie die Bestätigung durch meinen Anruf erhielt. Ich bin heil zu Hause gelandet.

Meine Einstellung dazu ist, dass genau diese Gedanken dafür verantwortlich sind, dass es dir in diesem Moment wo du sie denkst, wahrscheinlich ungut geht.

Einstein sagte dazu: „Die einzigen wirklichen Feinde eines Menschen sind seine negativen Gedanken."

Als TIPP: Denke doch was Du willst, doch wenn es geht zum Sonntag einmal richtig gut. Beobachte dabei den Unterschied, der in Deinem Körper entsteht.glueck2