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Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Die Tage werden ab morgen wieder kürzer und die Kraft der Sonne somit Tag für Tag geringer. Eine gute Zeit voller Hingabe die Kraft des Planeten Sonne zu feiern, mit Freunden um ein Feuer zu tanzen und für die Fülle des Lebens und von Mutter Natur zu Danken. Heute geerntete Heilkräuter haben nach alten Überlieferungen besondere Heilkräfte. Früher wurden Neunkräuterbuscheln gebunden und im Haus aufgehangen um Gesundheit auch in der dunklen Jahreszeit willkommen zu heißen.

Heute ist allerdings auch eine gute Zeit, mental einmal nach Inne zu schauen um zu prüfen, was bisher gut in diesem Jahr war und wovon es an der Zeit ist, sich zu lösen. Nach einer enormen Wachstumsphase vom Frühling zum Sommer geht es nun symbolisch Richtung Erntezeit.

TIPP: Stelle Dir doch einmal die Frage, was in Dir durch die Kraft der Sommersonne zur vollen Entfaltung kommt. Was kannst Du im Herbst ernten? Gibt es Projekte die vielleicht in der Sommerhitze verglühen sollten, da der Kraft- und Energieaufwand zu hoch ist? Gibt es etwas, was vielleicht bis zum nächsten Jahr wie ein Samenkorn in der Erde weiter schlummern muss und erst im neuen Jahr zum Wachsen bereit ist. Gibt es Lebensabschnitte, die Dich zur Weißglut bringen? Ich wünsche Dir einen wunderschönen Übergang vom Frühjahr zum Sommer.

Kleiner Impuls – Große Wirkung

Die Hirnforschung hat herausgefunden, das Singen nicht nur gesund und  glücklich macht, sondern unser Stresszentrum im Gehirn ausschaltet. Eine gute Möglichkeit  aus dem Hamsterrad der Gedanken auszusteigen. Beim  Singen wird ein Biochemischer Cocktail im Gehirn aktiviert der für mehr Lebensfreude und  Leichtigkeit im Körper sorgt.

Als TIPP:  Singe, Trällere oder Summe doch einmal ein Lied oder eine Melodie, es ist unmöglich dabei Stress zu haben.  

Achtsamkeit und Glück

Achtsamkeit und Glück, kann ich dies unter einen Hut bringen, wenn Ja wie und wie groß muss dann der Hut sein und überhaupt was hat Achtsamkeit bitteschön mit Glück zu tun?
Es liegt nun bereits einige Jahre zurück, da hatte ich einen Traum.
Ich saß auf einer Blüte und ich war winzig klein. Die Form meines Körpers war der eines Virusbakteriums. Ich war sehr glücklich. Der Wind wiegte die Blüte im Sommersonnenschein, es duftete süßlich und schwer. In meinen Ohren säuselte das Blättchern eines Wasserlaufes im Gleichklang mit des Windes und der Insekten Lied. Tautropfen mit Honigsüßem Geschmack lief meine Kehle herunter und meine Augen sahen das glitzern und schwirren der fliegenden Wesen um mich herum.
Die ersten Sonnenstrahlen küssten gerade den Morgen wach, als ich meine Augen auf schlug. Welch herrlicher Traum war mein erster Gedanke und welch herrliches Gefühl des Glückes welches dieser Traum in mich gebracht hatte.
So lag ich einen langen Moment in meinem Bett, lächelte und war von tiefstem Herzen Dankbar für diese Augenblicke.
So begann mein Tag und irgendwann hatte er mich mit voller Beschleunigung eingeholt, das Karussell begann zu drehen, „Du hast keine Zeit“ begann meine Stimme in mir zu raunen und ich ließ es geschehen. Denn wie Achtsamkeit und Glück funktionierte, dass wurde in keiner Schule unterrichtet.
Ca. 60 000 Gedanken und viel zu oft in Vergangenheit oder Zukunft. Oft waren diese Gedanken in Sorge und Angst. So vergingen wie im Rausch, viele wunderschöne Augenblicke im Trubel meines Alltages unter.
Am 1. April 2012 jedoch geschah ein Wunder. Ich wurde ohne dass ich dies wollte, beim Versuch mich auf Inlinern fort zu bewegen entschleunigt. 8 Monate krankgeschrieben. Dadurch hatte ich sehr viel Zeit mein Leben zu reflektieren. Zeit zu fühlen was ich möchte, Zeit meine Wahrnehmung für Momente der Achtsamkeit zu schulen. Bewusster Dinge zu tun und darüber mein eigenes Sein zu entdecken.
Ganz neue Ideen kamen in meinen Kopf, ganz neue Visionen und Ziele. Das wunderbarste allerdings, war die Entdeckung von mir, dass ein Weg der Achtsamkeit auch ein Weg in ein glücklicheres Leben ist.
Darum bin ich gern als Virus in meiner Welt unterwegs und infiziere andere Menschen mit Glück, nicht nur im Traum.

wahre

Neun Kuh Frau

Ich bekam heute eine Gute Nacht Geschichte geschenkt, als ich um einen Erkenntnisjuwel des Buches “Wahre Liebe im Alltag – das Erschaffen authentischer Beziehungen” von Clinton Callahan bat.
Danke dafür.

Die Neun-Kuh-Geschichte
Von der Hoffnung getragen, das Paradies zu finden, segelten die Freunde Mike und Bill über die weiten des Meeres. Eines Tages gerieten sie in einen furchtbaren Sturm. Der Sturm wütet die ganze Nacht und schließlich zerschellt ihr Boot an einem Riff und die beiden können sich mit letzter Kraft auf eine nahe gelegene kleine tropische Insel retten. Erschöpft bleiben sie am Strand liegen.

Am nächsten Morgen entdecken die Eingeborenen die beiden durchnässten und ausgezehrten Männer. Sie bringen sie in ihr Dorf, geben ihnen trockene Kleider und versorgen sie mit Nahrung.

Am Abend dann sitzen Mike und Bill mit allen Einwohnern des Dorfes am Feuer und nehmen gemeinsam mit ihnen das Abendessen ein. Mike starrt dabei unablässig eine Frau an, die das Essen serviert. Er stößt seinen Freund an und sagt: „Siehst du diese Frau da? Sie ist meine Frau.“

Bill antwortet entsetzt: “Was? Sag mal, hast du zu viel Salzwasser geschluckt? Sieh sie dir doch mal an. Ihre Haare hängen ihr wirr ins Gesicht, ihre Schultern hängen herunter, sie hat eine riesige Lücke zwischen den beiden Vorderzähnen und außerdem ist sie auf alle stinksauer.“

Aber Mike bleibt dabei: „Sieh du sie dir einmal an. Sie ist so wunderschön.“ „Komm schon, Junge!“ fleht Bill ihn an. „Vergiss es! Morgen kommen wir hier weg. Wir leihen uns ein Auslegerkanu und segeln zu einer größeren Insel, von wo aus wir nach Hause fahren können und du dir eine richtige Frau suchen kannst.“

„Kommt überhaupt nicht in Frage“, sagt Mike geflissentlich. „Ich werde mich hier keinen Zentimeter wegbewegen. Ich habe die Frau meines Lebens gefunden. Ich werde sie heiraten und den Rest meines Lebens hier mit ihr verbringen!“

Bill traut seinen Ohren nicht. Er fängt an, seinen Freund zu schütteln. „Mike, wach auf! Was ist nur in dich gefahren?“ Doch Mike bleibt unerschütterlich.

Auch am nächsten Morgen hat Mike seine Meinung nicht geändert. Die Woche darauf auch nicht. Schließlich baut sich Bill ein Floß aus Bambus und Schilfmatten und segelt alleine zurück in Richtung Heimat. Mike aber bleibt auf der Insel.

Nachdem Bill abgefahren ist, begibt er sich zum Häuptling. „Hallo Häuptling“, sagt er. Der Häuptling gibt nur ein Grunzen von sich: „Hmm.“ Mike fährt fort: ,,Hör mal zu Häuptling, diese Frau – die eine mit den wilden Haaren und der Lücke zwischen den Zähnen. Ich werde sie heiraten.”

Daraufhin entgegnet der Häuptling: ,,Nun, wenn du in unserem Dorf eine Frau heiraten willst, musst du für sie bezahlen. Jede Frau hat einen anderen Wert, irgendwo zwischen einer Kuh und neun Kühen. Die Frau, die du willst, die kannst du für …”, er hält kurz inne “… drei Kühe haben."

An dem Punkt wird Mike richtig zornig. „Das ist keine Drei-Kuh-Frau", ruft er. „Das ist eine Neun-Kuh-Frau!“

Der Häuptling fängt an zu lachen. ,,Eine Neun-Kuh-Frau? Sie? Hast du dir nicht ihre herunterhängenden Schultern angesehen? Die Art, wie sie sich kleidet? Wie sie auf jeden sauer ist? Sie ist noch nicht einmal eine Drei-Kuh-Frau. In Wirklichkeit ist sie nur zwei Kühe wert. Aber ich habe drei gesagt, damit wir Spielraum zum Handeln haben."

„NEIN!", beharrt Mike. Das ist eine Neun-Kuh-Frau. Ich werde sie heiraten und ich werde neun Kühe für sie bezahlen!"

Der Häuptling entgegnet: ,,Du bist nicht nur dumm, du bist verrückt. Das kann ich nicht machen. Wenn ich das tue, wird das gesamte Wertesystem unserer Stammesfrauen zerstört." Er studiert eine Weile den unbeugsamen Blick in Mikes Augen und sagt schließlich: „In Ordnung, du kannst es so machen. Du kannst neun Kühe für sie bezahlen. Ich werde dich einfach als Beispiel für einen verrückten Amerikaner hernehmen."

Mike antwortet: ,,Es ist mir völlig egal, was du deinen Leuten erzählst. Ich werde jedenfalls neun Kühe für diese Frau bezahlen." Da Mike kein Geld hat, arbeitet er über ein Jahr lang sehr hart und hilft vielen Menschen, um die neun Kühe zu verdienen. Schließlich heiraten er und die Frau.

Einige Jahre später kommt Bill mit seinem neuen Segelboot zurück auf die Insel. Er geht vor Anker, rudert mit einem kleinen Boot zur Küste und geht geradewegs in das Dorf, wo er nach seinem alten Freund sucht. Als er ein paar Eingeborene sieht, sagt er: „Hallo, ich bin einer der beiden, die vor ein paar Jahren vor eurer Insel Schiffbruch erlitten haben. Erinnert ihr euch an mich? Ihr habt euch um mich und meinen Freund Mike gekümmert. Erinnert ihr euch?" „Ja", sagen sie. „Wie geht's dir?" Bill erwidert: ,,Großartig. Hey, mein Freund Mike, ist der immer noch hier? Was ist mit ihm passiert?"

Die Dorfbewohner deuten auf einen Punkt am Strand und sagen: „Er wohnt in dem Haus am Ende dieses Pfades." Bill ist nun ganz aufgeregt und läuft den Weg hinunter zu dem beschriebenen Haus. Er klopft an die Tür und eine wunderschöne Frau öffnet. „Ja bitte?" sagt sie.

Bill starrt sie nur an. Schließlich sagt er: ,,Ich bin einer von den beiden, die vor ein paar Jahren hier am Riff gestrandet sind und jetzt suche ich nach meinem Freund Mike. Wohnt er hier?" Er hat das Gefühl, am falschen Haus gelandetzu sein.

„Ja, er ist hier", sagt die Frau und tritt beiseite. ,,Komm doch bitte herein."

Bill steigt die Treppe hinauf, Mike sieht ihn und im selben Moment fallen sich die beiden Freunde um den Hals und lachen. Sie setzen sich und fangen an, Geschichten auszutauschen. Die Frau bringt ihnen frischen Mangosaft. Danach heißen Tee und ein köstliches, üppiges Mahl mit scharfer Kokosnussmilch und frischem Fisch mit Reis.

Nach einer Weile sagt Bill zu Mike: „Hey, ich muss dich was fragen. Als wir hier vor ein paar Jahren gestrandet sind, bist du durchgedreht. Erinnerst du dich? In der Nacht saßen wir am Lagerfeuer und du hast diese unmögliche Frau mit den herunterhängenden Schultern und dem wirren Haar angestarrt. Du hast gesagt, ,Das ist meine Frau'. Erinnerst du dich?“

Mike sagt: „Ja, ich erinnere mich."

„Was ist denn aus

ihr geworden?" , fährt Bill fort. „Ich dachte, du hättest völlig den Verstand verloren. Du wolltest nicht mit mir nach Hause fahren. Du bist wegen dieser Hexe hier geblieben. Jetzt hast du dieses großartige Haus im Paradies und lebst mit dieser wundervollen erotischen Inselkönigin. Ich bin froh, dass du zur Besinnung gekommen bist. Aber was ist denn eigentlich aus dieser ersten Lady geworden?"

Mike deutet auf die Küche und sagt: „Ich habe sie geheiratet. Sie hat dir die Tür geöffnet, dich willkommen geheißen und für uns das Essen zubereitet. Das ist sie."

„Auf keinen Fall!", sagt Bill. Das ist sie nicht. Niemals. Die andere Frau trug Lumpen. Ihr Geist war ruiniert. Sie war dürr und sauer auf jeden. Das ist sie nicht! Sieh mal, diese Frau ist eine Göttin. Sie ist wunderschön. Sie strahlt und ist voller Liebe und Zuversicht. Ihre Augen leuchten! Das ist nicht diese andere Frau. Du lügst mich an!"

Mike sagt: „Nein. Ich lüge nicht. Das ist meine Neun-Kuh-Frau." „Das glaube ich nicht!", sagt Bill.

Daraufhin ruft Mike seine Frau: „Entschuldige Maria", sagt er. „Würdest du bitte zu uns kommen und meinem Freund erklären, wer du bist?"

Sie kommt also her und setzt sich zu ihnen an den Tisch. Sie lächelt Bill mit einfacher Freude an und sagt: „Ja, ich bin es wirklich." Und während sie lächelt, kann Bill die Lücke zwischen ihren beiden Vorderzähnen sehen und er erkennt, dass sie es tatsächlich ist. Er ist verblüfft.

„Ich kann das einfach nicht glauben", sagt er und schüttelt den Kopf. ,,Was ist mit dir passiert? Ich hab gesehen, wie du damals warst. Du warst ein abgemagertes, wütendes, chaotisches Etwas. Was ist passiert?"

Sie deutet auf Mike, lächelt wieder und sagt: „Das war er. Er hat das gemacht." „Was meinst du damit?", fragt Bill.

„Nun ja", beginnt Maria behutsam. „Seit ich ein kleines Mädchen war, wusste ich, dass ich eigentlich nur eine Zwei-Kuh-Frau war. Jeder im Dorf, meine Freunde und Familie mit eingeschlossen, betrachteten mich als Zwei-Kuh-Frau und verhielten sich dementsprechend zu mir. Dann kommt Mike und sagt mir, ich sei neun Kühe wert. Anfangs habe ich mich gewehrt. Aber dann hat er tatsächlich die neun Kühe bezahlt – neun Kühe! Für mich! Und zur Hochzeit organisiert er eine Neun-Kuh-Hochzeitsfeier.

Ich trage ein Neun-Kuh-Hochzeitskleid! Ich! Und dann baut er mir dieses traumhafte Neun-Kuh-Haus. Ich sehe, wie er schwitzt, das Holz sägt, die Bretter trägt und das Dach deckt. Ich sehe, dass er seinem Vorgehen vollständig vertraut. Und jeden Abend, ich meine wirklich jeden Abend, führt er eine Neun-Kuh-Schulter-und-Fußmassagen-Zeremonie durch. Jeden Morgen verwöhnt er mich mit einer Neun-Kuh-Frühstückstee-Zeremonie im Bett. Anfangs konnte ich damit nicht umgehen. Es war kein Zuckerschlecken mit mir. Aber ich konnte nichts machen, um ihn umzustimmen.

Selbst jetzt weigert er sich, davon abzulassen. Er spricht mit mir nur wie mit einer Neun-Kuh-Frau. Er weicht nicht von seiner Haltung ab. Er behandelt mich in jeder Weise wie eine Neun-Kuh-Frau. Er stellt mich sogar jedem als eine Neun-Kuh-Frau vor. Irgendwann habe ich mich dann geschlagen gegeben. Ich konnte keine Einwände mehr dagegen erheben. Meine alte Meinung über mich selbst schwand dahin. Ich hatte keine Wahl. Ich begann mich durch seine Augen zu erfahren. Ich wurde zu einer Neun-Kuh-Frau.“

Einige Minuten lang herrschte Stille. Man konnte hören, wie die Wellen sanft gegen das Korallenriff schlugen. Dann sah Bill zu Mike hinüber und fragte: „Hast du das gemacht, um sie glücklich zu machen?“

Mike sagte: „Ich habe das gemacht, weil ich mit einer Neun-Kuh-Frau leben wollte.“

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