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Bewusst + Sein

Hokus, Pokus, Fidibus und 3x schwarzer Kater, bitte bring mir innerhalb von einem Tag bei, selbstbewusst und gelassen durch mein Leben zu laufen.  Ungeduld ist keine Tugend, nur ein fehlplazierter Wert im System eines Menschen. Um ein Instrument, eine Sportart oder gar eine Sprache zu erlernen, benötigen wir angemessene  Zeit und Raum. Dies wissen wir in unserem kleinen Bewusstsein. Doch wenn es um das eigene Ich geht, müssen wir tiefer ins Unterbewusstsein steigen. D0ch dafür nehmen sich  viele Menschen kaum Zeit, im Notfall gibt es dafür eine Pille.  

Herzlich Willkommen im Bermudadreieck der geistigen Gefangenschaft.  Selbstbewusst durch das Leben zu gehen, bedeutet sich seines eigenen Selbst bewusst zu sein, mit all seinen Stärken, Schwächen und Eigenarten.  Dazu kann ein Blick zurück in die Vergangenheit sehr nützlich sein.  

„Alles, was wir in geruhsamen Zeiten kultivieren, sammeln wir als Stärke für Zeiten des Wandels. „

Jack Kornfield

Glück

Warum sind wir oft enttäuscht, ängstlich oder unzufrieden? Weil wir sehr hohe Erwartungen haben. Gesundheit, Freiheiten, Freunde, Schönheit, materiellen Wohlstand, wir können nie genug davon bekommen, setzen die Ansprüche immer höher und merken nicht, dass wir dadurch immer schwerer glücklich zu machen sind. Genügsamkeit ist das Zauberwort. Ohne sie ist keiner je zu befriedigen, aber mit ihr können uns Neid, Missgunst, Unzufriedenheit und Habgier nichts mehr anhaben. Es ist ein Gefühl großer Freiheit, wenn man Genügsamkeit empfindet. Ein indischer Denker sagt: "Derjenige, der die Zufriedenheit kennt, ist wahrhaft reich, auch ohne materielle Besitztümer."

Aus Buddhas Lehren

Samhain

Zeit Rückschau zu halten. Was habe ich gesät und was geerntet. Was brauche ich nicht mehr. Was habe ich in meiner Biografie vielleicht nur übernommen und gehört gar nicht zu mir, wo genau sind meine Ängste, Zweifel oder Sorgen.
Wer loslässt hat nicht nur zwei Hände frei, sondern neuen Raum für Pläne und Visionen.
Symbolisch gesehen spiegelt uns Mutter Natur gerade, dass man Dinge frei geben sollte, um Humus für etwas Neues entstehen zu lassen.

„Innehalten,
zur Ruhe kommen.
Auf nichts horchen,
nur nach innen.
Loslassen – auch sich.
Leicht werden, schwerelos.
Beim Übergang in die
Traumzeit weiß man,
was man sonst nur ahnte.“

„Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah.“

"Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah."

Tagtäglich sind wir Fluten von Informationen ausgeliefert die wir dank unseres Gehirnes durch Filterfunktionen nicht alle bearbeiten müssen.

Dennoch sind wir Menschen einem Zwang bzw. einem Druck zu Höchstleistungsformen aufzusteigen, berufliche Erfolge zu erzielen, Fehlerfrei und Perfekt zu funktionieren, ausgeliefert.

Dies geschieht im tagtäglichen Wahnsinn, im beruflichen als auch im privaten Kontext und irgendwann sagt der Körper, STOPP, ich will und kann nicht mehr.

Dabei birgt jeder Tag die Einzigartigkeit unzähliger Momente. Leider vergessen wir mitten im Leben, von den alltäglichen Pflichten getrieben oft die kleinen Mikropausen.

Gemessen auf einen Tag können allerdings gerade diese klitzekleinen DasMomente ein ausbrechen aus dem Hamsterrad leichter machen.

TIPP: Krone auf, lächeln, nimm drei bewusste, tiefe Atemzüge und einen schweifenden Blick in die Natur.

Mikropause

 

 

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