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Bewusst zwischen Wahrnehmung und Gedanke

Wie lang hast du gebraucht zwischen dem betrachten des Bildes und dem ersten Gedanken dazu? Eine Sekunde, zwei Minuten? Sei ehrlich, die Antwort hört ja niemand.
Der Wonnemonat Mai birgt unzählige Augenblicke. Farben wohin das Auge schaut, ein Gewirr aus Vogelstimmen, die Luft riecht besonders intensiv, der bittere Geschmack des Löwenzahns bringt die Geschmacksknospen zum Erblühen und ein Spaziergang in der Natur birgt Wunder und dein Parasympathikus jubelt, es sei denn die Hamsterradgedanken setzen ein und es kommen Gedanken, wie:
Oh, wie bist du schön! Schade dass der Stengel so krumm ist. Diese Farbe, ich muss sofort im PC nach der Farbnummer schauen. Jetzt lauf ich hier rum, glotze eine doofe Blume an und soll entspannen? Ich muss noch die Bügelwäsche erledigen und die Steuerklärung ist auch noch nicht fertig. Ob ich diese Blume abschneide, sie würde in der kleinen Vase richtig gut aussehen? Was wird mein Chef morgen wohl für eine Laune haben? ……. U.v.m.
Kommt dir das bekannt vor?
Gratulation, dein Verstand hat gesiegt. Wie geht es deinem Körper dabei?

Tipp: Beobachte einmal die Stille zwischen zwei Gedanken.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Monat Mai.

 

Tiefgang

TIPP: Der erste Schritt mental in einen Tiefgang zu gelangen, lockere deinen Körper. Probiere sooft du daran denkst, in deinen Körper hinein zu spüren. Vielleicht verspürst du irgendwo eine Spannung, im Kopf, im Nacken, in den Beinen. Nimm diese wahr, lenke deinen Atem an diese Stelle, lockere bewusst und ohne diese Stelle in ein negatives Licht zu rücken, gehe in Gedanken zu diesem Körperteil und bitte ihn liebevoll sich zu entspannen. Bitte dabei das Bauchatmen nicht vergessen. smiley

„Tiefe und Schwere darf man nicht verwechseln.
Was aus der Tiefe kommt ist leicht, wie könnte es sonst aufsteigen?“

Liebe Dich selbst – Spiegelblicke

Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag, den er am 16. April 1959 feierte, soll er folgende Worte geschrieben haben

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann

Vertrauen

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschah, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich Vertrauen!

Selbstachtung

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt sich Selbstachtung!

Authentisch-Sein

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man Authentisch-Sein!

Reife

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man Reife!

Ehrlichkeit

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Heute mache ich nur, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit!

Selbstliebe

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe!

Einfach-Sein

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man Einfach-Sein!

Vollkommenheit

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, immer weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo alles stattfindet. So lebe ich jeden Tag und nenne es Vollkommenheit!

Herzensweisheit

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich Herzensweisheit!

Das ist das Leben

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das Leben!

Sieh mit dem Herz.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

– Antoine de Saint-Exupéry       

 

Sieh mit dem Herz. Manchmal ist es nicht so leicht, es schwingt Trauer in ihm, manchmal fühlt es sich an als wollte es vor Leichtigkeit Purzelbäume schlagen, manchmal rast es in überhöhter Geschwindigkeit vor Angst oder Frühlingsgefühlen und manchmal schlägt es in tiefster Zufriedenheit gleichmäßig und ruhig.

Die Wissenschaft hat einen Durchschnittswert von 5 Liter Blut pro Minute Pumpleistung im Körper festgelegt dies sind pro Tag 7.200 Liter. Es ist dafür geschaffen über 100 Jahre lang zu leben und leistet Unglaubliches. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren sind das gigantische 220 Millionen Liter Blut.

Danke Herz!

Tagtäglich passt du dich unserem Leben an. Unermüdlich füllst du dich mit der menschlichen Lebensenergie Blut und pumpst es wieder aus. Versiegt der Blutfluss nur 10 Sekunden lang, werden wir bewusstlos. Du nimmst unsere Belastungen auf und pumpst wie unsere Vorfahren beim Anblick des Säbelzahntigers. Kampf oder Flucht.

Danke Herz!

Wie oft nehmen wir uns die Zeit, auf unser Herz zu hören, es zu fühlen? Sind wir doch wenig im Hier und Jetzt verankert. Vielleicht erinnerst du dich an eine Situation, als des dir ganz warm ums Herz geworden ist. Vielleicht waren es die leuchtenden Augen deines Kindes, vielleicht war es der Klang eines Vogelzwitschern im Sonnenschein, vielleicht ein Geschmackserleben beim Genuss einer Lieblingsspeise, vielleicht das fühlen einer samtweichen Haut oder vielleicht auch ein Duft, der in dir dein Herz warm werden ließ. Und vielleicht, genau jetzt in diesem Moment der Erinnerung kommt es wieder dieses Gefühl.

TIPP ins neue Jahr: 1x am Tag bewusst einem Nächsten, etwas  Wohltuendes oder Wertschätzendes sagen. Im Anfangsstation legst du  deine Hände an dein Herz, richtest dich auf, atmest ein und aus, lächelst, setzt deine Krone auf und schon dies kleine Wort Danke, kann in diesem Moment dein Herz erwärmen.

herz

Stille im Kopf

Als Tagestipp im alten Jahr, statt Haare zu stylen nimm dir doch einmal einen kleinen Moment Zeit und bestaune eine andere kleine Welt. Es funktioniert im Innen als auch im Außen. Ein Grashalm, die Wolken, eine Lampe oder ein Körperteil an dir, dein Herz oder einfach nur ein Haar in der Suppe. Schaue mit der Neugier eines Kindes und ohne es zu beschreiben, folge dem Lauf dessen was dein Auge betrachtet. Von oben, von unten, schief, nah oder fern. So findet dein Geist die Stille und deine Seele Frieden. Für den Körper kommt es darauf an aus welcher Perspektive du es betrachtest.

gedankene

„Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung, warum nicht auch seine Gedanken?“

Indische Weisheit