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Freiheit beginnt im Kopf

Die Wissenschaft geht davon aus, dass wir in der Minute 400 Wörter sprechen. Nicht laut sondern zu uns selbst. Wir planen, wünschen, beurteilen, bewerten über uns selbst oder andere.

Dies geschieht aus dem Autopilotmodus Kopf heraus. Dagegen kann jeder der einen Willen hat dies zu verändern etwas tun.

Werde zum Beobachter oder zur Beobachterin deiner Gedanken. Begrüße sie mit Freundlichkeit, sie sind ein Teil von dir.

Eckhard Tolle hat dazu eine sehr schöne Erklärung: „Die Freiheit fängt an wenn du begreifst, das du nicht der Denker bist. Sobald du beginnst den Denker zu beobachten, wird ein höheres Bewusstsein aktiviert. „

Aufgewühlt oder Stille im Kopf

Vor jedem  „gesprochen“  Wort steht ein Gedanke.  Bei der Anzahl der Gedanken, die unser Gehirn am Tag denkt ist sich der Mensch oft  nicht bewusst, welche Energie er durch Worte freisetzt.

Die Wahl liegt nun bei dir. Antwortest du im aufgewühlten Zustand oder bist du bereit bewusst behutsame Worte zu wählen.

Du hast jeden Tag neue Möglichkeiten.   

 

loslassen

Loslassen "Zwei Mönche waren auf der Wanderschaft. Sie kamen an einen Fluss. Dort stand eine junge Frau in wunderschönen Kleidern. Sie wollte über den Fluss, doch da das Wasser sehr tief war, konnte sie den Fluss nicht durchqueren, ohne ihre Kleider zu beschädigen. Den Mönchen war körperlicher Kontakt zu Frauen verboten, doch trotzdem ging der ältere Mönch auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie trocken ab. Nachdem der junge Mönch auch durch den Fluss gewatet war, setzten die beiden schweigsam ihre Wanderung fort. Der junge Mönch wurde unruhig. Nach etwa einer Stunde fing er an, den anderen zu kritisieren: “ Du weißt schon, dass das, was du getan hast, nicht richtig war, nicht wahr? Du weißt, wir dürfen keinen nahen Kontakt mit Frauen haben. Wie konntest du nur gegen diese Regel verstoßen?“ Der ältere Mönch hörte sich die Vorwürfe des anderen ruhig an. Dann antwortete er: „Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – warum trägst du sie immer noch mit dir herum?“

Der Kopf und der Wein

Selbst wenn du deine am Tag ca. 60 000 Gedanken den Wein widmest, wird dich vielleicht ein Gefühl der Erinnerung trunken machen. Das Gedanken wahre Wunder vollbringen können sehe, höre und fühle ich jeden Tag. Veränderung beginnt im Kopf, dein Kopf bist du. Den Wein allerdings solltest du beim Trinken, sehen, riechen, schmecken und spüren.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukukunft

Oft stelle ich die Frage, und wer genau handelte so in der Vergangenheit?

Wer genau sagte Dies zu dir? Wann hörtest, sahst oder fühltest du es das erste Mal?

Oftmals antwortet die Mimik schneller als der Mund.

Vater, Mutter oder andere starke Bezugspersonen.

Respekt, gute Wirkung gesetzt. Doch jetzt ist es an der Zeit, sich ins eigene Innere zu begeben. Da wo all Jene anteilmäßig, eine Anlegestelle in deinem inneren Hafen gefunden haben.  Jederzeit zum Andocken bereit.

Das bist nicht du, irgendwann wurde es zur Gewohnheit. Gewohnheitspfade beginnen jedoch in deinem Kopf.

Persönlich  habe ich noch keinen Menschen kennen gelernt, der in seinen ganz eigenen Programmen läuft. Doch es kann Spaß machen, als Detektiv auf seiner Lebenslinie vor und zurück zu laufen um zu suchen, was im Inneren verborgen liegt und durch dich wirkt. Am besten funktioniert dieses Spiel in der Gegenwart.

Einen ruhigen Tag der Deutschen Einheit wünsche ich Dir.

 

 

 

“Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. “

Ein gut geschriebener Artikel.

Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. Dabei dürfen Tränen fließen, Wut, Angst oder Verzweiflung zum Vorschein kommen.
Emotionen die nicht verarbeitet werden, bleiben im Körper zurück. Als Stress legten sie sich an den verschiedenartigsten Stellen nieder und machen irgendwann aus Glaubenssätzen Lebensläufe. Meinen Klienten fällt jetzt vielleicht die bildhafte Metapher vom Einkochtopf ein. Entweder die Ventile öffnen sich oder der Deckel platzt.
Es muss nicht immer Missbrauch sein. Manchmal reichen kleinere Geschehnisse aus, die unser Gehirn unverarbeitet einsortierte. Der Körper bleibt unversehrt die Seele jedoch wird verwundet. Unsere biochemischer Cocktail wird jeden Tag aufs Neue angeheizt und wir können ganz viel dafür tun, dass dieser auf Sparflamme kocht oder noch besser auf Körpertemperatur abkühlt.
„Ein guter Therapeut kann ein solcher Zeuge sein und seinem Klienten dabei helfen, sich von den alten Anpassungsmustern zu befreien. Er macht es ihm möglich, auf sein inneres Kind einzugehen, sodass der Betroffene womöglich zum ersten Mal erfährt, was es bedeutet, sein wahres Selbst zu spüren.“
Doch irgendwann schaut ein Betroffener seine Timeline zurück ohne fehlplazierten Emotionen und beim Blick nach vorn fühlt es sich auf einmal viel leichter an.

http://mymultiple.me/artikel/mythos%20vergebung.html

 

Todsicher in Richtung Burnout

Todsicher in Richtung Burnout vom Stressmanagement-Profi

Alles läuft bestens. Studium, endlich durchstarten, Erfolg im Beruf, Hochzeit, Familie, eigenes Heim und Kinder. Die Ziele werden höher gesteckt, ein Verlangen nach mehr Erfolg, Anerkennung und eine große Portion Perfektionismus. Familie und soziale Netze klagen oft über Vernachlässigung, doch der Strebende hat kaum Einsicht, denn er tut es doch nur für seine Familie und seine Freunde. Mit großem Engagement vernachlässigt er seinen Körper. Schokolade, Kaffee , Fastfood.

Doch auf einmal wird alles anders. Das Hamsterrad dreht und dennoch bekommt man immer mehr das Gefühl, nicht mehr vorwärts zu kommen. Es treten Verzögerungen in Projekten auf, das schlechte Gewissen nagt und die ersten Probleme mit durchwachten Nächten, Magen-und Rückenschmerzen treten zum Vorschein. Oftmals wird dann die Arbeit ins Wochenende mitgenommen, denn Schwäche hat keinen Platz im Geiste des Betroffenen. Die Denkstrukturen drehen sich nur noch im Kreis wie kann ich wo, was schaffen.  Streit, Aggression und Ärger im privatem als auch im beruflichen Kontext gehören jetzt in die Tagesordnung.

Je nach Resilienzstärke kann ein Betroffener noch eine geraume Zeit damit umgehen. Geplagt von ständiger Müdigkeit, schlechter Laune, Herzstechen und der immerwährenden Sehnsucht nach Urlaub. Das Gefühl und die Gedanken im Kopf, versagt zu haben, die hohen Ziele nicht erreicht zu haben, nagen mit Selbstzweifeln wie ein ratterndes Mühlenrad.

Verzweifelt und  ohne Ausweg. Grübelnd wird die Situation verborgen. Betroffene lassen sich verleugnen denn das Bild von einem erfolgreichen, starken Menschen soll so lang als möglich aufrechterhalten bleiben.  Auf einmal signalisiert der Körper Leere, Sinnlosigkeit, Apathie, Konzentrationsschwäche, Augenzittern und vieles mehr. Alles, ja wirklich alles erscheint ohne Sinn. Statt sich Hilfe zu holen, distanzieren sich Betroffene und die letzten Versuche vielleicht mit Aufputschmitteln doch nach das Ruder in die Strömung zu bekommen scheitern.

Der Tag X steht vor der Tür. Der Tag an dem nichts mehr geht.

Herzlich willkommen im Burnout. Sie haben erfolgreich Ihren Körper für die nächste Zeit lahm gelegt.  Ihre Seele kann nicht mehr.  

 

„Ständig gehetzte Zeitgenossen vermitteln den Eindruck,

dass sie ihr Leben unbedingt in Rekordzeit hinter sich bringen wollen.“

Ernst Ferstl

 

Mentale Fitness durch Augenrollen

Bist du in deinem Alltag gerade gestresst, gestört, genervt oder auch gelangweilt. Poltern die Gedanken wie eine Achterbahn durch deinen Geist. Dann wird es Zeit eine halbe Minute bewusst fließende Augenbewegungen durch zu führen. Es lockert die Muskeln, welche die Augenbewegungen lenken und lösen dich aus einer inneren Starrheit.

Suche dir dazu zwei optische Zielpunkte rechts  und links und merke dir diese.

Nun lasse deinen Blick wie ein Scheibenwischer hin und herwandern oder du schlägst in Bewegung deiner Augäpfel eine liegende Acht.

Schon nach einigen Sekunden wirst du tief durchatmen. Dein spürbares Zeichen dafür, dass die „Stress Reaktion“ zum Abfließen kommt.

Ein Versuch ist es Wert und nicht nur deine Augen werden es dir danken.

 

 

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Die Tage werden ab morgen wieder kürzer und die Kraft der Sonne somit Tag für Tag geringer. Eine gute Zeit voller Hingabe die Kraft des Planeten Sonne zu feiern, mit Freunden um ein Feuer zu tanzen und für die Fülle des Lebens und von Mutter Natur zu Danken. Heute geerntete Heilkräuter haben nach alten Überlieferungen besondere Heilkräfte. Früher wurden Neunkräuterbuscheln gebunden und im Haus aufgehangen um Gesundheit auch in der dunklen Jahreszeit willkommen zu heißen.

Heute ist allerdings auch eine gute Zeit, mental einmal nach Inne zu schauen um zu prüfen, was bisher gut in diesem Jahr war und wovon es an der Zeit ist, sich zu lösen. Nach einer enormen Wachstumsphase vom Frühling zum Sommer geht es nun symbolisch Richtung Erntezeit.

TIPP: Stelle Dir doch einmal die Frage, was in Dir durch die Kraft der Sommersonne zur vollen Entfaltung kommt. Was kannst Du im Herbst ernten? Gibt es Projekte die vielleicht in der Sommerhitze verglühen sollten, da der Kraft- und Energieaufwand zu hoch ist? Gibt es etwas, was vielleicht bis zum nächsten Jahr wie ein Samenkorn in der Erde weiter schlummern muss und erst im neuen Jahr zum Wachsen bereit ist. Gibt es Lebensabschnitte, die Dich zur Weißglut bringen? Ich wünsche Dir einen wunderschönen Übergang vom Frühjahr zum Sommer.