Schlagwort-Archiv: Tipp Achtsamkeit

„Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. „

Ein gut geschriebener Artikel.

Unterdrückte Wut – Die Rebellion des Körpers. Dabei dürfen Tränen fließen, Wut, Angst oder Verzweiflung zum Vorschein kommen.
Emotionen die nicht verarbeitet werden, bleiben im Körper zurück. Als Stress legten sie sich an den verschiedenartigsten Stellen nieder und machen irgendwann aus Glaubenssätzen Lebensläufe. Meinen Klienten fällt jetzt vielleicht die bildhafte Metapher vom Einkochtopf ein. Entweder die Ventile öffnen sich oder der Deckel platzt.
Es muss nicht immer Missbrauch sein. Manchmal reichen kleinere Geschehnisse aus, die unser Gehirn unverarbeitet einsortierte. Der Körper bleibt unversehrt die Seele jedoch wird verwundet. Unsere biochemischer Cocktail wird jeden Tag aufs Neue angeheizt und wir können ganz viel dafür tun, dass dieser auf Sparflamme kocht oder noch besser auf Körpertemperatur abkühlt.
„Ein guter Therapeut kann ein solcher Zeuge sein und seinem Klienten dabei helfen, sich von den alten Anpassungsmustern zu befreien. Er macht es ihm möglich, auf sein inneres Kind einzugehen, sodass der Betroffene womöglich zum ersten Mal erfährt, was es bedeutet, sein wahres Selbst zu spüren.“
Doch irgendwann schaut ein Betroffener seine Timeline zurück ohne fehlplazierten Emotionen und beim Blick nach vorn fühlt es sich auf einmal viel leichter an.

http://mymultiple.me/artikel/mythos%20vergebung.html

 

Todsicher in Richtung Burnout

Todsicher in Richtung Burnout vom Stressmanagement-Profi

Alles läuft bestens. Studium, endlich durchstarten, Erfolg im Beruf, Hochzeit, Familie, eigenes Heim und Kinder. Die Ziele werden höher gesteckt, ein Verlangen nach mehr Erfolg, Anerkennung und eine große Portion Perfektionismus. Familie und soziale Netze klagen oft über Vernachlässigung, doch der Strebende hat kaum Einsicht, denn er tut es doch nur für seine Familie und seine Freunde. Mit großem Engagement vernachlässigt er seinen Körper. Schokolade, Kaffee , Fastfood.

Doch auf einmal wird alles anders. Das Hamsterrad dreht und dennoch bekommt man immer mehr das Gefühl, nicht mehr vorwärts zu kommen. Es treten Verzögerungen in Projekten auf, das schlechte Gewissen nagt und die ersten Probleme mit durchwachten Nächten, Magen-und Rückenschmerzen treten zum Vorschein. Oftmals wird dann die Arbeit ins Wochenende mitgenommen, denn Schwäche hat keinen Platz im Geiste des Betroffenen. Die Denkstrukturen drehen sich nur noch im Kreis wie kann ich wo, was schaffen.  Streit, Aggression und Ärger im privatem als auch im beruflichen Kontext gehören jetzt in die Tagesordnung.

Je nach Resilienzstärke kann ein Betroffener noch eine geraume Zeit damit umgehen. Geplagt von ständiger Müdigkeit, schlechter Laune, Herzstechen und der immerwährenden Sehnsucht nach Urlaub. Das Gefühl und die Gedanken im Kopf, versagt zu haben, die hohen Ziele nicht erreicht zu haben, nagen mit Selbstzweifeln wie ein ratterndes Mühlenrad.

Verzweifelt und  ohne Ausweg. Grübelnd wird die Situation verborgen. Betroffene lassen sich verleugnen denn das Bild von einem erfolgreichen, starken Menschen soll so lang als möglich aufrechterhalten bleiben.  Auf einmal signalisiert der Körper Leere, Sinnlosigkeit, Apathie, Konzentrationsschwäche, Augenzittern und vieles mehr. Alles, ja wirklich alles erscheint ohne Sinn. Statt sich Hilfe zu holen, distanzieren sich Betroffene und die letzten Versuche vielleicht mit Aufputschmitteln doch nach das Ruder in die Strömung zu bekommen scheitern.

Der Tag X steht vor der Tür. Der Tag an dem nichts mehr geht.

Herzlich willkommen im Burnout. Sie haben erfolgreich Ihren Körper für die nächste Zeit lahm gelegt.  Ihre Seele kann nicht mehr.  

 

„Ständig gehetzte Zeitgenossen vermitteln den Eindruck,

dass sie ihr Leben unbedingt in Rekordzeit hinter sich bringen wollen.“

Ernst Ferstl

 

Mentale Fitness durch Augenrollen

Bist du in deinem Alltag gerade gestresst, gestört, genervt oder auch gelangweilt. Poltern die Gedanken wie eine Achterbahn durch deinen Geist. Dann wird es Zeit eine halbe Minute bewusst fließende Augenbewegungen durch zu führen. Es lockert die Muskeln, welche die Augenbewegungen lenken und lösen dich aus einer inneren Starrheit.

Suche dir dazu zwei optische Zielpunkte rechts  und links und merke dir diese.

Nun lasse deinen Blick wie ein Scheibenwischer hin und herwandern oder du schlägst in Bewegung deiner Augäpfel eine liegende Acht.

Schon nach einigen Sekunden wirst du tief durchatmen. Dein spürbares Zeichen dafür, dass die „Stress Reaktion“ zum Abfließen kommt.

Ein Versuch ist es Wert und nicht nur deine Augen werden es dir danken.

 

 

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Die Tage werden ab morgen wieder kürzer und die Kraft der Sonne somit Tag für Tag geringer. Eine gute Zeit voller Hingabe die Kraft des Planeten Sonne zu feiern, mit Freunden um ein Feuer zu tanzen und für die Fülle des Lebens und von Mutter Natur zu Danken. Heute geerntete Heilkräuter haben nach alten Überlieferungen besondere Heilkräfte. Früher wurden Neunkräuterbuscheln gebunden und im Haus aufgehangen um Gesundheit auch in der dunklen Jahreszeit willkommen zu heißen.

Heute ist allerdings auch eine gute Zeit, mental einmal nach Inne zu schauen um zu prüfen, was bisher gut in diesem Jahr war und wovon es an der Zeit ist, sich zu lösen. Nach einer enormen Wachstumsphase vom Frühling zum Sommer geht es nun symbolisch Richtung Erntezeit.

TIPP: Stelle Dir doch einmal die Frage, was in Dir durch die Kraft der Sommersonne zur vollen Entfaltung kommt. Was kannst Du im Herbst ernten? Gibt es Projekte die vielleicht in der Sommerhitze verglühen sollten, da der Kraft- und Energieaufwand zu hoch ist? Gibt es etwas, was vielleicht bis zum nächsten Jahr wie ein Samenkorn in der Erde weiter schlummern muss und erst im neuen Jahr zum Wachsen bereit ist. Gibt es Lebensabschnitte, die Dich zur Weißglut bringen? Ich wünsche Dir einen wunderschönen Übergang vom Frühjahr zum Sommer.

Kleiner Impuls – Große Wirkung

Die Hirnforschung hat herausgefunden, das Singen nicht nur gesund und  glücklich macht, sondern unser Stresszentrum im Gehirn ausschaltet. Eine gute Möglichkeit  aus dem Hamsterrad der Gedanken auszusteigen. Beim  Singen wird ein Biochemischer Cocktail im Gehirn aktiviert der für mehr Lebensfreude und  Leichtigkeit im Körper sorgt.

Als TIPP:  Singe, Trällere oder Summe doch einmal ein Lied oder eine Melodie, es ist unmöglich dabei Stress zu haben.  

Bewusst zwischen Wahrnehmung und Gedanke

Wie lang hast du gebraucht zwischen dem betrachten des Bildes und dem ersten Gedanken dazu? Eine Sekunde, zwei Minuten? Sei ehrlich, die Antwort hört ja niemand.
Der Wonnemonat Mai birgt unzählige Augenblicke. Farben wohin das Auge schaut, ein Gewirr aus Vogelstimmen, die Luft riecht besonders intensiv, der bittere Geschmack des Löwenzahns bringt die Geschmacksknospen zum Erblühen und ein Spaziergang in der Natur birgt Wunder und dein Parasympathikus jubelt, es sei denn die Hamsterradgedanken setzen ein und es kommen Gedanken, wie:
Oh, wie bist du schön! Schade dass der Stengel so krumm ist. Diese Farbe, ich muss sofort im PC nach der Farbnummer schauen. Jetzt lauf ich hier rum, glotze eine doofe Blume an und soll entspannen? Ich muss noch die Bügelwäsche erledigen und die Steuerklärung ist auch noch nicht fertig. Ob ich diese Blume abschneide, sie würde in der kleinen Vase richtig gut aussehen? Was wird mein Chef morgen wohl für eine Laune haben? ……. U.v.m.
Kommt dir das bekannt vor?
Gratulation, dein Verstand hat gesiegt. Wie geht es deinem Körper dabei?

Tipp: Beobachte einmal die Stille zwischen zwei Gedanken.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Monat Mai.

 

„Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah.“

"Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah."

Tagtäglich sind wir Fluten von Informationen ausgeliefert die wir dank unseres Gehirnes durch Filterfunktionen nicht alle bearbeiten müssen.

Dennoch sind wir Menschen einem Zwang bzw. einem Druck zu Höchstleistungsformen aufzusteigen, berufliche Erfolge zu erzielen, Fehlerfrei und Perfekt zu funktionieren, ausgeliefert.

Dies geschieht im tagtäglichen Wahnsinn, im beruflichen als auch im privaten Kontext und irgendwann sagt der Körper, STOPP, ich will und kann nicht mehr.

Dabei birgt jeder Tag die Einzigartigkeit unzähliger Momente. Leider vergessen wir mitten im Leben, von den alltäglichen Pflichten getrieben oft die kleinen Mikropausen.

Gemessen auf einen Tag können allerdings gerade diese klitzekleinen DasMomente ein ausbrechen aus dem Hamsterrad leichter machen.

TIPP: Krone auf, lächeln, nimm drei bewusste, tiefe Atemzüge und einen schweifenden Blick in die Natur.

Mikropause

 

 

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Sieh mit dem Herz.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

– Antoine de Saint-Exupéry       

 

Sieh mit dem Herz. Manchmal ist es nicht so leicht, es schwingt Trauer in ihm, manchmal fühlt es sich an als wollte es vor Leichtigkeit Purzelbäume schlagen, manchmal rast es in überhöhter Geschwindigkeit vor Angst oder Frühlingsgefühlen und manchmal schlägt es in tiefster Zufriedenheit gleichmäßig und ruhig.

Die Wissenschaft hat einen Durchschnittswert von 5 Liter Blut pro Minute Pumpleistung im Körper festgelegt dies sind pro Tag 7.200 Liter. Es ist dafür geschaffen über 100 Jahre lang zu leben und leistet Unglaubliches. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren sind das gigantische 220 Millionen Liter Blut.

Danke Herz!

Tagtäglich passt du dich unserem Leben an. Unermüdlich füllst du dich mit der menschlichen Lebensenergie Blut und pumpst es wieder aus. Versiegt der Blutfluss nur 10 Sekunden lang, werden wir bewusstlos. Du nimmst unsere Belastungen auf und pumpst wie unsere Vorfahren beim Anblick des Säbelzahntigers. Kampf oder Flucht.

Danke Herz!

Wie oft nehmen wir uns die Zeit, auf unser Herz zu hören, es zu fühlen? Sind wir doch wenig im Hier und Jetzt verankert. Vielleicht erinnerst du dich an eine Situation, als des dir ganz warm ums Herz geworden ist. Vielleicht waren es die leuchtenden Augen deines Kindes, vielleicht war es der Klang eines Vogelzwitschern im Sonnenschein, vielleicht ein Geschmackserleben beim Genuss einer Lieblingsspeise, vielleicht das fühlen einer samtweichen Haut oder vielleicht auch ein Duft, der in dir dein Herz warm werden ließ. Und vielleicht, genau jetzt in diesem Moment der Erinnerung kommt es wieder dieses Gefühl.

TIPP ins neue Jahr: 1x am Tag bewusst einem Nächsten, etwas  Wohltuendes oder Wertschätzendes sagen. Im Anfangsstation legst du  deine Hände an dein Herz, richtest dich auf, atmest ein und aus, lächelst, setzt deine Krone auf und schon dies kleine Wort Danke, kann in diesem Moment dein Herz erwärmen.

herz