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Bewusst zwischen Wahrnehmung und Gedanke

Wie lang hast du gebraucht zwischen dem betrachten des Bildes und dem ersten Gedanken dazu? Eine Sekunde, zwei Minuten? Sei ehrlich, die Antwort hört ja niemand.
Der Wonnemonat Mai birgt unzählige Augenblicke. Farben wohin das Auge schaut, ein Gewirr aus Vogelstimmen, die Luft riecht besonders intensiv, der bittere Geschmack des Löwenzahns bringt die Geschmacksknospen zum Erblühen und ein Spaziergang in der Natur birgt Wunder und dein Parasympathikus jubelt, es sei denn die Hamsterradgedanken setzen ein und es kommen Gedanken, wie:
Oh, wie bist du schön! Schade dass der Stengel so krumm ist. Diese Farbe, ich muss sofort im PC nach der Farbnummer schauen. Jetzt lauf ich hier rum, glotze eine doofe Blume an und soll entspannen? Ich muss noch die Bügelwäsche erledigen und die Steuerklärung ist auch noch nicht fertig. Ob ich diese Blume abschneide, sie würde in der kleinen Vase richtig gut aussehen? Was wird mein Chef morgen wohl für eine Laune haben? ……. U.v.m.
Kommt dir das bekannt vor?
Gratulation, dein Verstand hat gesiegt. Wie geht es deinem Körper dabei?

Tipp: Beobachte einmal die Stille zwischen zwei Gedanken.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Monat Mai.

 

„Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah.“

"Lass dich nicht hetzen! Auch die Schnecke erreichte die Arche Noah."

Tagtäglich sind wir Fluten von Informationen ausgeliefert die wir dank unseres Gehirnes durch Filterfunktionen nicht alle bearbeiten müssen.

Dennoch sind wir Menschen einem Zwang bzw. einem Druck zu Höchstleistungsformen aufzusteigen, berufliche Erfolge zu erzielen, Fehlerfrei und Perfekt zu funktionieren, ausgeliefert.

Dies geschieht im tagtäglichen Wahnsinn, im beruflichen als auch im privaten Kontext und irgendwann sagt der Körper, STOPP, ich will und kann nicht mehr.

Dabei birgt jeder Tag die Einzigartigkeit unzähliger Momente. Leider vergessen wir mitten im Leben, von den alltäglichen Pflichten getrieben oft die kleinen Mikropausen.

Gemessen auf einen Tag können allerdings gerade diese klitzekleinen DasMomente ein ausbrechen aus dem Hamsterrad leichter machen.

TIPP: Krone auf, lächeln, nimm drei bewusste, tiefe Atemzüge und einen schweifenden Blick in die Natur.

Mikropause

 

 

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Sieh mit dem Herz.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

– Antoine de Saint-Exupéry       

 

Sieh mit dem Herz. Manchmal ist es nicht so leicht, es schwingt Trauer in ihm, manchmal fühlt es sich an als wollte es vor Leichtigkeit Purzelbäume schlagen, manchmal rast es in überhöhter Geschwindigkeit vor Angst oder Frühlingsgefühlen und manchmal schlägt es in tiefster Zufriedenheit gleichmäßig und ruhig.

Die Wissenschaft hat einen Durchschnittswert von 5 Liter Blut pro Minute Pumpleistung im Körper festgelegt dies sind pro Tag 7.200 Liter. Es ist dafür geschaffen über 100 Jahre lang zu leben und leistet Unglaubliches. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren sind das gigantische 220 Millionen Liter Blut.

Danke Herz!

Tagtäglich passt du dich unserem Leben an. Unermüdlich füllst du dich mit der menschlichen Lebensenergie Blut und pumpst es wieder aus. Versiegt der Blutfluss nur 10 Sekunden lang, werden wir bewusstlos. Du nimmst unsere Belastungen auf und pumpst wie unsere Vorfahren beim Anblick des Säbelzahntigers. Kampf oder Flucht.

Danke Herz!

Wie oft nehmen wir uns die Zeit, auf unser Herz zu hören, es zu fühlen? Sind wir doch wenig im Hier und Jetzt verankert. Vielleicht erinnerst du dich an eine Situation, als des dir ganz warm ums Herz geworden ist. Vielleicht waren es die leuchtenden Augen deines Kindes, vielleicht war es der Klang eines Vogelzwitschern im Sonnenschein, vielleicht ein Geschmackserleben beim Genuss einer Lieblingsspeise, vielleicht das fühlen einer samtweichen Haut oder vielleicht auch ein Duft, der in dir dein Herz warm werden ließ. Und vielleicht, genau jetzt in diesem Moment der Erinnerung kommt es wieder dieses Gefühl.

TIPP ins neue Jahr: 1x am Tag bewusst einem Nächsten, etwas  Wohltuendes oder Wertschätzendes sagen. Im Anfangsstation legst du  deine Hände an dein Herz, richtest dich auf, atmest ein und aus, lächelst, setzt deine Krone auf und schon dies kleine Wort Danke, kann in diesem Moment dein Herz erwärmen.

herz