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Aufgewühlt oder Stille im Kopf

Vor jedem  „gesprochen“  Wort steht ein Gedanke.  Bei der Anzahl der Gedanken, die unser Gehirn am Tag denkt ist sich der Mensch oft  nicht bewusst, welche Energie er durch Worte freisetzt.

Die Wahl liegt nun bei dir. Antwortest du im aufgewühlten Zustand oder bist du bereit bewusst behutsame Worte zu wählen.

Du hast jeden Tag neue Möglichkeiten.   

 

Neustart im Kopf

Stress ist nicht das, was uns widerfährt, sondern unsere Reaktion darauf. Unsere Reaktion beginnt im Kopf. 60.000 Gedanken denkt der Mensch durchschnittlich am Tag. Bewusst und Unbewusst. Viele dieser Gedanken verursachen dann Reaktionen. Dies kann die Spinne an der Wand sein, eine Wut im Bauch, das Stocken der Sprache, Angst im Dunkeln, keine Entscheidungen treffen , sich wertlos fühlen und vieles anderes mehr. Allerdings sorgen die Gedanken auch, für Lebensfreude, Leichtigkeit und freie Entfaltung. Hattest du heute schon eine Reaktion? Als Tipp lege doch ab und zu am Tag eine Mikropause ein: 3 x mal tief in den Bauch atmen, Krone auf und lächeln. Die Reaktionen werden weniger. Solltest du immer wieder in die gleiche Reaktion hinein kommen und kannst nichts allein dagegen tun, dann hilft ein #NeustartimKopf für dieses Programm. "Stress ist nicht das, was uns widerfährt, sondern unsere Reaktion darauf. Unsere Reaktion ist unsere Wahl."

Bewusst + Sein

Hokus, Pokus, Fidibus und 3x schwarzer Kater, bitte bring mir innerhalb von einem Tag bei, selbstbewusst und gelassen durch mein Leben zu laufen.  Ungeduld ist keine Tugend, nur ein fehlplazierter Wert im System eines Menschen. Um ein Instrument, eine Sportart oder gar eine Sprache zu erlernen, benötigen wir angemessene  Zeit und Raum. Dies wissen wir in unserem kleinen Bewusstsein. Doch wenn es um das eigene Ich geht, müssen wir tiefer ins Unterbewusstsein steigen. D0ch dafür nehmen sich  viele Menschen kaum Zeit, im Notfall gibt es dafür eine Pille.  

Herzlich Willkommen im Bermudadreieck der geistigen Gefangenschaft.  Selbstbewusst durch das Leben zu gehen, bedeutet sich seines eigenen Selbst bewusst zu sein, mit all seinen Stärken, Schwächen und Eigenarten.  Dazu kann ein Blick zurück in die Vergangenheit sehr nützlich sein.  

„Alles, was wir in geruhsamen Zeiten kultivieren, sammeln wir als Stärke für Zeiten des Wandels. „

Jack Kornfield

Samhain

Zeit Rückschau zu halten. Was habe ich gesät und was geerntet. Was brauche ich nicht mehr. Was habe ich in meiner Biografie vielleicht nur übernommen und gehört gar nicht zu mir, wo genau sind meine Ängste, Zweifel oder Sorgen.
Wer loslässt hat nicht nur zwei Hände frei, sondern neuen Raum für Pläne und Visionen.
Symbolisch gesehen spiegelt uns Mutter Natur gerade, dass man Dinge frei geben sollte, um Humus für etwas Neues entstehen zu lassen.

„Innehalten,
zur Ruhe kommen.
Auf nichts horchen,
nur nach innen.
Loslassen – auch sich.
Leicht werden, schwerelos.
Beim Übergang in die
Traumzeit weiß man,
was man sonst nur ahnte.“

Der Kopf und der Wein

Selbst wenn du deine am Tag ca. 60 000 Gedanken den Wein widmest, wird dich vielleicht ein Gefühl der Erinnerung trunken machen. Das Gedanken wahre Wunder vollbringen können sehe, höre und fühle ich jeden Tag. Veränderung beginnt im Kopf, dein Kopf bist du. Den Wein allerdings solltest du beim Trinken, sehen, riechen, schmecken und spüren.

Todsicher in Richtung Burnout

Todsicher in Richtung Burnout vom Stressmanagement-Profi

Alles läuft bestens. Studium, endlich durchstarten, Erfolg im Beruf, Hochzeit, Familie, eigenes Heim und Kinder. Die Ziele werden höher gesteckt, ein Verlangen nach mehr Erfolg, Anerkennung und eine große Portion Perfektionismus. Familie und soziale Netze klagen oft über Vernachlässigung, doch der Strebende hat kaum Einsicht, denn er tut es doch nur für seine Familie und seine Freunde. Mit großem Engagement vernachlässigt er seinen Körper. Schokolade, Kaffee , Fastfood.

Doch auf einmal wird alles anders. Das Hamsterrad dreht und dennoch bekommt man immer mehr das Gefühl, nicht mehr vorwärts zu kommen. Es treten Verzögerungen in Projekten auf, das schlechte Gewissen nagt und die ersten Probleme mit durchwachten Nächten, Magen-und Rückenschmerzen treten zum Vorschein. Oftmals wird dann die Arbeit ins Wochenende mitgenommen, denn Schwäche hat keinen Platz im Geiste des Betroffenen. Die Denkstrukturen drehen sich nur noch im Kreis wie kann ich wo, was schaffen.  Streit, Aggression und Ärger im privatem als auch im beruflichen Kontext gehören jetzt in die Tagesordnung.

Je nach Resilienzstärke kann ein Betroffener noch eine geraume Zeit damit umgehen. Geplagt von ständiger Müdigkeit, schlechter Laune, Herzstechen und der immerwährenden Sehnsucht nach Urlaub. Das Gefühl und die Gedanken im Kopf, versagt zu haben, die hohen Ziele nicht erreicht zu haben, nagen mit Selbstzweifeln wie ein ratterndes Mühlenrad.

Verzweifelt und  ohne Ausweg. Grübelnd wird die Situation verborgen. Betroffene lassen sich verleugnen denn das Bild von einem erfolgreichen, starken Menschen soll so lang als möglich aufrechterhalten bleiben.  Auf einmal signalisiert der Körper Leere, Sinnlosigkeit, Apathie, Konzentrationsschwäche, Augenzittern und vieles mehr. Alles, ja wirklich alles erscheint ohne Sinn. Statt sich Hilfe zu holen, distanzieren sich Betroffene und die letzten Versuche vielleicht mit Aufputschmitteln doch nach das Ruder in die Strömung zu bekommen scheitern.

Der Tag X steht vor der Tür. Der Tag an dem nichts mehr geht.

Herzlich willkommen im Burnout. Sie haben erfolgreich Ihren Körper für die nächste Zeit lahm gelegt.  Ihre Seele kann nicht mehr.  

 

„Ständig gehetzte Zeitgenossen vermitteln den Eindruck,

dass sie ihr Leben unbedingt in Rekordzeit hinter sich bringen wollen.“

Ernst Ferstl

 

Mentale Fitness durch Augenrollen

Bist du in deinem Alltag gerade gestresst, gestört, genervt oder auch gelangweilt. Poltern die Gedanken wie eine Achterbahn durch deinen Geist. Dann wird es Zeit eine halbe Minute bewusst fließende Augenbewegungen durch zu führen. Es lockert die Muskeln, welche die Augenbewegungen lenken und lösen dich aus einer inneren Starrheit.

Suche dir dazu zwei optische Zielpunkte rechts  und links und merke dir diese.

Nun lasse deinen Blick wie ein Scheibenwischer hin und herwandern oder du schlägst in Bewegung deiner Augäpfel eine liegende Acht.

Schon nach einigen Sekunden wirst du tief durchatmen. Dein spürbares Zeichen dafür, dass die „Stress Reaktion“ zum Abfließen kommt.

Ein Versuch ist es Wert und nicht nur deine Augen werden es dir danken.

 

 

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Sommersonnenwende – Der längste Tag gefolgt von der kürzesten Nacht.

Die Tage werden ab morgen wieder kürzer und die Kraft der Sonne somit Tag für Tag geringer. Eine gute Zeit voller Hingabe die Kraft des Planeten Sonne zu feiern, mit Freunden um ein Feuer zu tanzen und für die Fülle des Lebens und von Mutter Natur zu Danken. Heute geerntete Heilkräuter haben nach alten Überlieferungen besondere Heilkräfte. Früher wurden Neunkräuterbuscheln gebunden und im Haus aufgehangen um Gesundheit auch in der dunklen Jahreszeit willkommen zu heißen.

Heute ist allerdings auch eine gute Zeit, mental einmal nach Inne zu schauen um zu prüfen, was bisher gut in diesem Jahr war und wovon es an der Zeit ist, sich zu lösen. Nach einer enormen Wachstumsphase vom Frühling zum Sommer geht es nun symbolisch Richtung Erntezeit.

TIPP: Stelle Dir doch einmal die Frage, was in Dir durch die Kraft der Sommersonne zur vollen Entfaltung kommt. Was kannst Du im Herbst ernten? Gibt es Projekte die vielleicht in der Sommerhitze verglühen sollten, da der Kraft- und Energieaufwand zu hoch ist? Gibt es etwas, was vielleicht bis zum nächsten Jahr wie ein Samenkorn in der Erde weiter schlummern muss und erst im neuen Jahr zum Wachsen bereit ist. Gibt es Lebensabschnitte, die Dich zur Weißglut bringen? Ich wünsche Dir einen wunderschönen Übergang vom Frühjahr zum Sommer.

Kleiner Impuls – Große Wirkung

Die Hirnforschung hat herausgefunden, das Singen nicht nur gesund und  glücklich macht, sondern unser Stresszentrum im Gehirn ausschaltet. Eine gute Möglichkeit  aus dem Hamsterrad der Gedanken auszusteigen. Beim  Singen wird ein Biochemischer Cocktail im Gehirn aktiviert der für mehr Lebensfreude und  Leichtigkeit im Körper sorgt.

Als TIPP:  Singe, Trällere oder Summe doch einmal ein Lied oder eine Melodie, es ist unmöglich dabei Stress zu haben.