Krankenkasse, Vorteile, Diskretion

Hinweis auf Kostenerstattung durch Ihre Krankenkasse

Die Kosten für eine Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz beim Heilpraktiker begrenzt auf das Gebiet Psychotherapie, werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht übernommen.

Sofern Sie bei einer privaten Krankenkasse versichert sind oder eine private Zusatzversicherung haben, die auch psychotherapeutische Leistungen eines Heilpraktikers (Psychotherapie) übernehmen, können die Kosten für eine Therapie teilweise erstattet werden.

Bitte sehen Sie dazu in Ihrem persönlichen Vertrag nach, ob Ihre Versicherung Heilpraktikerkosten für Psychotherapie übernimmt und klären Sie eine eventuelle Kostenübernahme im Vorfeld mit Ihrer Krankenversicherung.

Vorteile eines Selbstzahlers

Keine langen Wartezeiten auf einen Termin.Sie bekommen umgehend Hilfe und Begleitung, haben weder lange Wartezeiten noch Bürokratie mit Ihrer Krankenkasse. Es entfällt somit die Diagnose einer psychischen Störung und die Übermittlung an Ihre Krankenkasse. Dies ist ein erheblicher Vorteil für Sie. Denn solche langfristig in Dateien gespeicherten Informationen können von erheblichem Nachteil werden, z.B. wenn Sie sich für den Staatsdienst bewerben wollen oder wenn Sie beabsichtigen, eine private Versicherung oder Zusatzversicherung im Bereich der Krankheits-, Lebens- oder Berufsunfähigkeitsrisiken abzuschließen. Regelmäßig werden dazu Fragen zu früheren oder laufenden psychotherapeutischen Konsultationen hergestellt.
Um dies zu vermeiden, bevorzugen Patienten nicht selten den Weg des Privatzahlers.

Diskretion

Informationen gelangen nicht an Krankenkassen, Versicherungsträger oder Arbeitgeber, da die Abrechnung direkt mit mir erfolgt und ich der Schweigepflicht unterliege.
Es bedarf keiner Anträge und Genehmigungen bei Ihrer Krankenkasse. Sollte eine Zahlung durch eine Zusatzversicherung in Anspruch genommen werden, so ist der Antrag auf Kostenerstattung immer vor Beginn der Psychotherapie von Ihnen selbst zu stellen.
Von der Schweigepflicht ausgenommen sind generell die Vereitlung oder Verfolgung von mutmaßlichen Straftaten und der Schutz höherer Rechtsgüter.
Die Schweigepflicht in einer Praxis von Heilpraktikern schließt nicht das Zeugnisverweigerungsrecht ein, das bei einer Psychotherapie bei psychologischen Psychotherapeuten oder ärztlicher Behandlung in Kraft treten würde.

 

Abrechnung mit den privaten Krankenversicherungen bzw. Zusatzversicherungen


Abhängig von Ihrem vertraglichen Tarif mit Ihrer Krankenkasse kann meine Leistung anteilig durch Ihre Krankenkasse (private Krankenversicherung bzw. Zusatzversicherung) übernommen werden. Bitte informieren Sie sich vorab bei Ihrem Ansprechpartner. Meine Leistungen rechne ich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) ab. Näheres finden Sie unter: http://www.paracelsus.de/recht/hp_geb.html
Sie erhalten eine Rechnung, die Sie dann bei Ihrer Krankenversicherung einreichen.

Private Krankenversicherungen haben eine unterschiedliche Handhabung bei der Erstattung der Kosten von Psychotherapie. Die Privatkassen können Psychotherapie auf 20 Stunden jährlich begrenzen und dürfen sich auch vorbehalten, die Kostenübernahme davon abhängig zu machen, ob sie für psychotherapeutische Behandlungen vorher eine schriftliche Zusage erteilt haben. Grundsätzliche Voraussetzung zur Erfüllung einer Leistungspflicht für psychotherapeutische Behandlungen nach dem Heilpraktikergesetz ist zunächst, dass der jeweilige Tarif eines Versicherten, gleich welcher Versicherung, Leistungen für die Behandlung durch Heilpraktiker vorsieht. Im Anschluss daran gilt es abzuklären, inwieweit „Psychotherapie“ in dem vorhandenen Vertrag oder einer entsprechenden Zusatzversicherung inbegriffen ist oder explizit ausgeschlossen wird. Auch die Erstattungshöhe richtet sich immer nach dem jeweils individuell abgeschlossenen Vertrag oder Tarif.

Psychotherapie steuerlich geltend machen


Mein Honorar für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz können Sie im Rahmen Ihrer Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen (Aufwendung für die Gesundheit und die Gesunderhaltung) geltend machen, wenn
Sie Steuerzahler sind. Näheres finden Sie unter: http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/stspab0006.htm Über die entsprechenden Freibeträge erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Steuerberater.

Kostenerstattungsverfahren mit den gesetzlichen Krankenkassen


Der Heilpraktiker (Psychotherapie) kann nicht selbst mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Unter der Voraussetzung jedoch, dass die approbierten Therapeuten unzumutbar lange Wartezeiten haben (d.h. von mehr als drei Monaten), ist auf Antrag des Klienten eine außervertragliche Erstattung eines Heilpraktikers (Psychotherapie) durch die gesetzlichen Kassen evt. möglich.
Die genaue Wartezeit sollte bei den GKV erfragt werden. Die Therapie darf aber erst dann aufgenommen werden, wenn die Kasse dem Antrag stattgegeben hat. Dem Antrag auf Kostenerstattung sollte der Klient einen Nachweis über seine Anfragen und Wartezeiten bzw. Ablehnungen bei den einzelnen approbierten Therapeuten beifügen. Grundlegend sind hier die Regelungen gemäß § 13 Abs. 3 des Sozialgesetzbuches (SGB V).

Coaching und Supervision steuerlich geltend machen


Mein Honorar für Coaching und Supervision können Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen, wenn das Coaching oder die Supervision dazu dient, Ihre Kenntnisse in einem ausgeübten Beruf zu erhalten oder sich den veränderten beruflichen Anforderungen anpassen zu wollen. Die Kosten können Sie möglicherweise als Werbungskosten in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Näheres finden Sie unter:
http://www.steuernsparen.de/steuerwiki/index.php/Weiterbildungskosten

Hinweise
Die Pflicht zur Bezahlung der Behandlungshonorare für geleistete Psychotherapie besteht unabhängig von einer Zu- oder Absage Ihrer Krankenkasse.